Der internationale Skiverband FIS richtet auch in diesem Winter einen Parallel-Slalom in Moskau aus. Nach der erfolgreichen Premiere im Januar dieses Jahres, geht es nur eine Woche nach dem Slalom-Weltcup im finnischen Levi am 21. November um den zweiten FIS Alpine Ski Champions Cup.

Damen erstmals dabei
Das Event verspricht wieder sehr attraktiv zu werden. So haben sich bereits die beiden amtierenden Weltmeister im Slalom angemeldet. Maria Riesch und der Österreicher Manfred Pranger gehen in der russischen Hauptstadt in die Duelle im Stangenwald. Während im Januar nur die Herren auf der künstlichen Piste auf Bestzeitenjagd gingen, geht es dieses Mal auch für die besten Technikerinnen um ein sattes Preisgeld. 315.000 US Dollar werden von der russischen Ski-Förderation ausgeschüttet. Allein für den Start erhalten die Athleten 10.000 US Dollar, für den Sieg jeweils 30.000.

Rampe ist 60 Meter hoch
Neben dem Weltmeister tritt mit Jean-Baptiste Grange auch der konstanteste Slalomfahrer des vergangenen Winters in Moskau an. Der Franzose gewann die Weltcup-Wertung und verlor Anfang des Jahres gegen Felix Neureuther, der im November nicht am Start ist, auf dem Moscow State University Square. Eingeladen wurden die 14 besten Slalom-Herren und die sieben erfolgreichsten Damen. Dazu kommen drei Russen, die vom Verband eine Wildcard erhalten. "Das Moskau-Event hat sich in kürzester Zeit ein exzellentes Standing erarbeitet. Nur einige führende Allrounder haben nicht zugesagt, da ihr Fokus auf der Olympiavorbereitung liegt und eine Woche später der Speed-Weltcup in Lake Louise (CAN) ausgetragen wird", berichtet FIS-Herren-Renndirektor Günter Hujara. Die Rampe, die mit 60 Metern Höhe und 35 Metern Breite eine Piste von mehr als 200 Metern Länge ergibt und noch gigantischer ist als bei der Premiere, wird beim anstehenden Event vor dem Moscow State Palace of Children’s and Youth’s Creativity aufgebaut. Die neue Location bietet Zuschauern und Ski-Industrie mehr Platz.



Hier die Teilnehmer auf einen Blick:

Herren
Jean-Baptiste Grange (FRA)
Manfred Pranger (AUT)
Julien Lizeroux (FRA)
Reinfried Herbst (AUT)
Matthias Hargin (SWE)
Mario Matt (AUT)
Marcel Hirscher (AUT)
Andre Myhrer (SWE)
Girogio Rocca (ITA)
Michael Janyk (CAN)
Patrick Thaler (ITA)
Giuliano Razzoli (ITA)
Steve Missilier (FRA)
Wolfgang Hörl (AUT)

Damen
Maria Riesch (GER)
Sandrine Aubert (FRA)
Maria Pietilae-Holmner (SWE)
Frida Hansdotter (SWE)
Ana Jelusic (CRO)
Therese Borssen (SWE)
Fanny Chmelar (GER)