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Der französische Ski-Hersteller Rossignol muss harte Einschnitte auch in das Budget der Rennsportabteilung hinnehmen. Davon bleiben die Stars nicht verschont: Ihnen soll die Hälfte des Fixgehalts gestrichen werden.

Drei Optionen für die Fahrer
Ein solches Angebot soll Rossignols Rennsportleiter Angelo Maina seinen Fahrern gemacht haben, darunter auch den Weltcupsiegern Lindsey Vonn und Jean Baptiste Grange. Demnach bekommen alle Athleten die Chance, ihre Verträge aufzulösen, die Kürzung zu akzeptieren - oder weiterzumachen wie bisher, dann allerdings mit ungewissen Zukunftschancen. Absehbar ist, dass nach dem Ablauf der Verträge nach der kommenden Olympiasaison viele Athleten einen anderen Ausrüster suchen werden.

Dynastar und Rossignol zusammengelegt
Bereits zuvor hatte Rossignol angekündigt, dass als Reaktion auf die Wirtschaftskrise rund ein Drittel der Arbeitsplätze gekürzt würden. Zudem sind die Rennsportabteilungen der beiden Marken Dynastar und Rossignol zusammengelegt worden. Für die Fahrer steigt damit der Erfolgsdruck: Wer in der kommenden Saison keine Leistung bringt, wird es schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten.