Bei Ski-Hersteller HEAD hat der schneereiche Winter zu einer Verkaufssteigerung geführt. 2008 wurden 40.000 Paar Ski mehr verkauft als im Vorjahr, das macht bei einem Gesamtvolumen von nunmehr 480.000 Paaren eine Steigerung von elf Prozent. Damit kann das Unternehmen aus Kennelbach (AUT) zwar längst nicht an das Rekordjahr 2006 anknüpfen - damals waren über 600.000 Paar Ski abgesetzt worden - behauptet sich aber auf einem schwierigen Markt. Zudem verkündete HEAD, dass der Umzug von Teilen der Produktion in das tschechische Budweis zum Sommer 2009 hin abgeschlossen sein wird.

Probleme bei Rossignol
Zuvor hatte bereits Rossignol ein Umsatzminus von über 50 Millionen Euro bekannt gegeben - beim französischen Hersteller werden daraufhin etwa ein Drittel der Arbeitsplätze gestrichen. Insgesamt hat sich der Skimarkt im vergangenen Winter trotz der Weltwirtschaftskrise leicht konsolidiert, die sehr guten Schneefälle hatten die Hersteller aber auf noch bessere Absätze hoffen lassen.