Ohne große Pause ging es für die weltbesten Ski Crosser im Weltcup weiter. Schon wenige Tage nach dem Rennen in Grindelwald fand der Weltcup in Meiringen-Hasliberg statt. Dabei sicherte sich Katharina Gutensohn (AUT) den Sieg bei den Damen. Andreas Steffen aus der Schweiz gewann bei den Herren.

Qualifikation und KO-Finals konnten absoviert werden
Nachdem es in Grindelwald Mitte der Woche enorme Schwierigkeiten mit dem Wetter gab, konnten die Veranstalter in Meiringen-Hasliberg aufatmen und alles wie geplant durchführen. Nach der Qualifikation, bei der die frischgebackene Gesamtweltcupsiegerin Ophelie David bei den Damen sowie Conradign Netzer bei den Herren die schnellsten Zeiten fuhren, ging es danach in den KO-Finals zur Sache.

Gutensohn schlägt David
In der Damenkonkurrenz konnten sich David, Julia Murray (CAN), Kelsey Serwa (CAN) und Gutensohn in das Finale fahren. Ashleigh Mc Ivor (CAN) scheiterte ebenso wie Karin Huttary (AUT) bereits im Viertelfinale. Im großen Finale schaffte Gutensohn mit tollen Überholmanövern und einem beherzten Fahrstil den Sprung auf Platz eins vor David (FRA) und Murray (CAN). Den Gesamtweltcup hatte David bereits beim letzten Rennen in Grindelwald für sich entschieden. Zweite in der Gesamtwertung ist nun Gutensohn vor Huttary.



Delbosco holt im Gesamtweltcup auf
Bei den Herren konnte Weltmeister Andreas Matt (AUT) auf Grund seiner Beckenprellung, die er sich bei der Qualifikation in Grindelwald zugezogen hatte, nicht an den Start gehen. Der Führende im Gesamtweltcup, Tomas Kraus, musste sich schon im Viertelfinale geschlagen geben. Damit verpasste der Tscheche auch die Chance, schon vorzeitig den Gesamtweltcup zu gewinnen. Sein härtester Verfolger ist Christopher Delbosco, der in Meringen in das Finale kam und damit Punkte gutmachte. Zudem waren im großen Finale noch Xavier Kuhn (FRA), Steffen sowie Davey Barr vertreten. Am Ende setzte sich Steffen vor Delbosco durch. Der Schweizer feierte damit seinen ersten Weltcupsieg in dieser Saison.

Vier DSV-Damen überstehen Qualifikation
Erfreulicherweise konnten sich bei den Damen vier deutsche Athletinnen für das KO-Finale der besten 32 qualifizieren. Doch dort war dann in der ersten Runde für alle Endstation. So blieben am Ende die Plätze 22 für Heidi Zacher, 28 für Alexandra Grauvogl, 29 für Sarah Reisinger sowie 30 für Anna Wörner. Einzig Christina Manhard verpasste als 35. das KO-Finale. Bei den deutschen Herren konnte sich leider kein Athlet für das Finale der besten 32 qualifizieren.

Platzierungen der DSV-Herren
52. Martin Fiala
58. Simon Stickl
64. Paul Eckert
67. Andreas Schauer
74. Moritz Knoche
76. Andreas Tischendorf
77. Florian Eigler
78. Daniel Bohnacker