Beim Ski Cross Weltcup in Grindelwald (SUI) hat Ophelie David bereits vorzeitig den Sieg im Gesamtweltcup perfekt gemacht. Die Französin gewann ihr fünftes Weltcuprennen dieser Saison und ist zwei Wettbewerbe vor Schluss im Gesamtklassement nicht mehr einzuholen.

Schwierige Bedingugen - Quali-Ergebnis zählt
Mit dem Event in Grindelwald begann für die Ski Crosser die Schweizer Woche im Weltcup. Diese stand allerdings zunächst unter schlechten Vorzeichen, musste doch die für Mittwoch geplante Qualifikation wegen zu viel Neuschnees und des starken Windes auf Donnerstag verschoben werden. Doch auch da wurde es nicht viel besser und so konnten nur Damen bei schlechter Sicht die Qualifikation fahren. Das Ergebnis wurde dann als Endergebnis gewertet, sodass die Zuschauer auf die spannenden Heats verzichten mussten. Die Qualifikation der Herren musste nach knapp 50 Fahrern gar abgebrochen werden, da die Sicht immer schlechter wurde viele Athleten zu Sturz kamen.

Fünf Saisonsiege für David
In der Qualifikation der Damen war Ophelie David dann die Schnellste. Die Französin benötigte auf der 975 Meter langen Strecke 56,29 Sekunden und war damit klar die Beste. Dahinter kamen Marion Josserand (FRA) sowie Sanna Lüdi (SUI) auf die Plätze zwei und drei. Nach acht von zehn Rennen hat David damit fünf Siege eingefahren und führt die Gesamtwertung uneinholbar mit 680 Punkten an. Dahinter ist Karin Huttary (AUT), die in Grindelwald Siebte wurde, auf dem zweiten Rang vor ihrer Teamkollegin Katharina Gutensohn. Gutensohn kam in der Schweiz auf Rang 13.

Grauvogl in den Top Ten
In der Qualifikation durfte Alexandra Grauvogl als Erste auf die Strecke. Dies nutzte die Deutsche und kam nach einer guten Fahrt auf den zehnten Rang und erzielte damit zum dritten Mal in dieser Weltcup-Saison eine Top Ten-Platzierung. Heidi Zacher fuhr auf den 16. Platz, während Anna Wörner 22. wurde. Auch Sarah Reisinger (25.) und Christina Manhard (26.) schafften den Sprung unter die ersten 30.