Isabelle Stiepel aus Mittenwald hat beim ersten Abfahrtstraining im Rahmen der FIS Alpinen Junioren Ski-Weltmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen die Bestzeit gesetzt. Zweite wurde die Norwegerin Lotte Smiseth Sejersted vor Marine Gauthier (FRA). Das von Samstag auf heute vorverlegte Rennen musste wetterbedingt wieder abgesagt werden.

DSV-Starterinnen stark
Veronique Hronek beendete das Training auf der Kandahar als Sechste, Nicola Schmid kam auf Platz 16. Mit einer Zeit von 1:23,50 Minuten fuhr Monica Hübner (SC Garmisch) auf Rang 26. Von 56 gemeldeten Damen wurden 50 im Ziel gewertet. Drei Athletinnen waren nicht angetreten, drei erreichten das Ziel nicht.

Rennen wegen schlechter Sicht und Schneefalls abgesagt
Am frühen Morgen hatte das Organisationskomitee um Chef Peter Fischer in Absprache mit den Trainern aller beteiligter Nationen entschieden, neben dem ersten Training auch das Abfahrtsrennen der Damen zu starten. "Die Wetterprognosen für das kommende Wochenende sind derart schlecht, dass wir das Schönwetterfenster heute auch für eine weitere Medaillenentscheidung nutzen wollten", sagte Fischer. Ursprünglich war die Damenabfahrt für den Samstag angesetzt.

Kein Verlass auf den Föhn
Zum Ende des Damentrainings am Donnerstagvormittag brach dann aber der Föhn zusammen, innerhalb kürzester Zeit war der morgens noch wolkenlose Himmel komplett zugezogen. Das für 12:00 Uhr angesetzte Rennen wurde daraufhin auf 12:45 Uhr verschoben. "Weil dann aber Niederschlag einsetzte und auch Nebel über die Kandahar zog, mussten wir die Damenabfahrt leider absagen", erklärte Damen-Rennchef Stefan Stankalla die Sicherheitsbedenken der Jury. "Wie das Rennprogramm der nächsten Tage konkret aussieht, müssen wir bei diesen äußeren Bedingungen von Tag zu Tag entscheiden." DSV-Delegationschef Martin Oßwald äußerte sich gelassen: "Skisport findet unter freiem Himmel statt, bei solchen Wetterkapriolen muss man flexibel und vor allen Dingen entspannt bleiben."