© Achim Hofstädter
Mit dem Slalom der Damen wurden die Junioren-Weltmeisterschaften 2009 in Garmisch-Partenkirchen eröffnet. dabei siegte Denise Feierabend aus der Schweiz vor Bernadette Schild (AUT) und Nina Löseth aus Norwegen. Marianne Maier sorgte mit Platz fünf für einen positiven deutschen Auftakt.

Viertbeste Laufzeit im Finale
Damit verpasste Mair mit der viertschnellsten Laufzeit im zweiten Durchgang die Bronzemedaille um lediglich acht Hundertstel, Silber um knapp drei Zehntel. Schon im ersten Lauf hatte Mair mit dem achten Rang überzeugt. Katharina Dürr wurde Siebte, Monika Hübner Neunte und Barbara Wirth 14. Die anderen DSV-Starterinnen verpassten das Finale.



Lob von der Siegerin
Siegerin Denise Feierabend fand bei aller Siegesfreude Platz für ein Lob der Organisatoren: "Trotz des warmen Wetters hat die Piste super gehalten, wir hatten vergleichbar gute Bedingungen wie beim Weltcup vor einem Monat. Ich möchte jetzt im Riesenslalom noch einmal angreifen, dann geht es im Weltcup weiter." Auch die zweitplatzierte Bernadette Schild (AUT) war mit ihrem Ergebnis und den äußeren Bedingungen zufrieden: "Der zweite Platz ist einfach super. Die Piste hat auch bei den hohen Startnummern noch gehalten." Für Marianne Mair war der Slalom das einzige Rennen im Rahmen der Junioren-Weltmeisterschaft, sie reist "nach der Eröffnungsfeier zufrieden nach Hause", trotz der nur knapp verpassten Medaille.

Viele Ausfälle in Lauf eins
39 Läuferinnen erreichten das Ziel des ersten Durchgangs nicht, fünf weitere wurden aufgrund von Torfehlern nachträglich disqualifiziert. Die relativ hohe Ausfallquote im ersten Lauf ist aber nicht mit einer selektiven Kurssetzung durch DSV-Trainer Stefan Beck zu erklären. Von den Topläuferinnen überquerte der größte Teil die Ziellinie. Im weiteren Verlauf stieg die Ausfallquote rasant.

Weiter mit dem Riesenslalom
Am Montag, den zweiten März folgt in Garmisch nun der Damen-Riesenslalom. Ab dem 3. März steigen auch die Junioren ein, sie beginnen mit der Abfahrt.