Nur sechs der nominierten Skirennläufer haben die Vorgaben des Deutschen Skiverbands erfüllt. Die anderen Fünf verpassten einmal den Sprung unter die besten Acht oder zweimal unter die Top 15. "Bei den Herren hat sich die Trainerschaft in Absprache mit DSV-Generalsekretär Thomas Pfüller entschieden, trotz fehlender Vorleistungen fünf Aktive zu nominieren. Wir setzen damit ein deutliches Signal, und erwarten uns im Gegenzug, dass dieses Vertrauen von den Nominierten mit einem Maximum an Leistung honoriert wird", so Sportdirektor Wolfgang Maier. Mit insgesamt elf Athleten bleibt der DSV seiner Geschichte treu, nie weniger als elf Sportler zu einer WM zu schicken. Seit Olympia 2002, als Martina Ertl-Renz Bronze gewann, warten die Deutschen auf eine Einzelmedaille. Das sind nun schon 47 Einzelwettbewerbe. Maier gibt die Zielsetzung aus, "mindestens eine Medaille" zu gewinnen. Dabei ruhen die größten Hoffnungen, aber auch der größte Druck auf den Schultern von Maria Riesch.