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Routinier Michael Walchhofer hat beim Mittwochstraining auf der Streif in Kitzbühel den stärksten Eindruck hinterlassen. In 1,59,68 Minuten war der Zauchenseer 0,82 Sekunden schneller als Vorjahreschampion Didier Cuche. Rund sechs Zehntel hinter dem Schweizer teilten sich Christoph Gruber und Bode Miller den dritten Rang.

Verschiebung wegen Nebel
Die Bedingungen in Kitzbühel waren auch beim zweiten Training nicht perfekt. Dabei war nicht wie am Vortag Schneefall das Problem, sondern eine dichte Nebelbank, die sich über die Strecke gelegt hatte. Nach 45 Minuten Verspätung konnte dennoch gestartet werden, nach 15 Fahrern folgte aber erst einmal eine längere Unterbrechung. In diesem Umfeld zeigten vor allem die erfahrenen Abfahrer gute Leistungen, in den Top Ten waren auch Hermann Maier, Ambrosi Hoffmann, Didier Defago und Klaus Kröll zu finden.



DSV-Starter außerhalb der besten 30
Probleme hatten auch die deutschen Starter noch. Stephan Keppler kam bei seinem zweiten Kitzbühel-Gastspiel mit rund 4,5 Sekunden Rückstand im Training auf Rang 35. Andreas Strodl wurde 39., sein Bruder Peter landete auf Position 55. Das weitere Programm soll in Kitzbühel trotz angesagter Schneefälle nicht verändert werden. Daher steht am Donnerstag noch ein Training an, bevor am Freitag der Super-G die eigentlichen Hahnenkammrennen eröffnet. Am Samstag und Sonntag folgen dann Abfahrt und Slalom.