In Lake Placid (USA) ging am 19. Januar bereits der vierte Ski Cross Weltcup der laufenden Saison über die Bühne. Dabei konnten Ophelie David (FRA) und Lars Lewen die Siege davontragen. Deutsche Athleten spielten diesmal keine große Rolle.

David baut Führung in der Gesamtwertung aus
Bei den Damen scheint die Französin David immer mehr zu ihrer alten Form zu finden. Nachdem sie bereits den Weltcup in Flaine (FRA) gewann, setzte sie in Lake Placid noch einen drauf und war wieder nicht zu stoppen. Im Finale gewann sie gegen Jenny Owens (AUS), Meryl Boulangeat (FRA) sowie Julia Murray (CAN) und baute damit auch ihre Führung in der Gesamtwertung weiter aus. David hat nunmehr 330 Punkte auf ihrem Konto und liegt damit 127 Zähler vor Hedda Berntsen (NOR), die in Lake Placid nicht über den 12. Platz hinauskam.

Lewen schlägt Kraus
In der Herren-Konkurrenz schafften es zwei Österreicher in das große Finale. Patrick Koller und Thomas Zangerl sahen sich dort allerdings zwei der größten Namen im Ski Cross gegenüber. Lars Lewen (SWE) und Tomas Kraus (CZE) waren dann auch die erwartet schweren Gegner. Lewen gewann schließlich das Rennen vor Koller und Kraus. Kraus ist es auch, der nun in der Gesamtwertung die Führung inne hat. Zweiter ist dort Andreas Matt, der in Lake Placid nach der Qualifikation disqualifiziert wurde. In Lake Placid fuhr auch der ehemalige alpine Weltklassefahrer Daron Rahlves (USA) mit, der ins kleine Finale kam und dabei am Ende den fünften Rang erreichte.

DSV: Nur Grauvogl übersteht Quali
Der Deutsche Skiverband war mit vier Aktiven vertreten. Einzig Alexandra Grauvogl überstand die Qualifikation, scheiterte dann aber bereits in der ersten Runde der KO-Läufe. Am Ende stand der 18. Platz für die Deutsche. Bei den Herren mussten Maximilian Pupp (45.), Andreas Schauer (46.) sowie Simon Stickl (48.) schon nach der Qualifikation die Segel streichen.