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Auch im zweiten und letzten Abfahrtstraining der Damen in Zauchensee haben die deutschen Damen noch nicht voll überzeugt. Maria Riesch wurde immerhin Elfte, Gina Stechert belegte nur Rang 45. Die beste Zeit lieferte Anja Pärson ab, gefolgt von drei Österreicherinnen.

Pärson schiebt sich in die Favoritenrolle
Anja Pärson konnte bereits in St. Moritz glänzen, beim letzten Speed-Test deutete sie ihr immenses Potenzial erneut an. 1:48,14 Minuten benötigte die Schwedin und war damit 0,38 Sekunden schneller als Andrea Fischbacher. Überhaupt wussten die ÖSV-Damen zu überzeugen und heimsten mit Elisabeth Görgl und Renate Götschl auch die Plätze drei und vier ein.

Fanchini wieder vorne dabei, Vonn 13.
Mit guten Leistungen empfahlen sich noch weitere Damen für eine Stockerl-Platzierung am Wettkampftag. Nadia Fanchini (ITA) war an beiden Tagen vorne dabei, genau wie Marie Marchand-Arvier aus Frankreich, die Rang sechs belegte. Auch Julia Mancuso scheint die Strecke zu liegen, als Siebte lag sie noch vor Landsfrau und Top-Favoritin Lindsey Vonn. Die Siegerin von Lake Louise musste mit Rang 13 zufrieden sein, knapp hinter der Freundin Maria Riesch.

Vanderbeek und Dumermuth scheiden aus
Nicht zufrieden konnten mit dem Ergebnis die Schweizerinnen sein. Ihre Beste Monika Dumermuth wurde nach Torfehler noch aus der Wertung genommen, dieses Schicksal teilte auch Jungstar Lara Gut. Die Vortagesschnellste Kelly Vanderbeek kam im zweiten Run gleich weniger gut zurecht und wird nun versuchen, im Rennen an ihre Leistung vom Donnerstag anzuschließen.