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Daniel Albrecht hat sich die Halbzeitführung in der zweiten Super-Kombination der Saison geschnappt. Der Schweizer fuhr in der Abfahrt in Wengen in 1:46,47 Minuten die Bestzeit. Hinter ihm liegt mit Carlo Janka noch ein Athlet von Swiss-Ski. Auf Rang drei raste der Italiener Werner Heel.

Sieben Zehntel Vorsprung vor dem Slalom
68 Hundertstel Vorsprung hat Daniel Albrecht beim ersten Rennen des schweizerischen Weltcup-Klassikers in Wengen. Der Lokalmatador sollte im Slalom zudem besser zurecht kommen als sein erste Verfolger Janka. Da Werner Heel den Slalom wohl nicht in Angriff nehmen wird, wird als Drittletzter sein Landsmann Peter Fill in den Stangenwald gehen. Bode Miller liegt als Sechster aussichtsreich im Rennen. Allerdings fehlte dem US-Amerikaner zuletzt die Konstanz, sodass es schwer zu sagen ist, was er im Slalom auf die Piste bringt.

Slalomspezialisten schon weit abgeschlagen
Die anderen Favoriten, die ihre Vorteile im zweiten Teil der Super-Kombination haben, liegen nach der selektiven Abfahrt bereits weit zurück. So muss Benjamin Raich, der die erste Super-Kombination in Val d'ISère (FRA) gewinnen konnte, als 17. schon mehr als zwei Sekunden wett machen. Direkt hinter ihm platzierte sich Ivica Kostelic (CRO). Jean-Baptiste Grange, der in Wengen im vergangenen Jahr als Sieger aus der Kombination hervorging, ist mehr als drei Sekunden zurück, hat aber den Vorteil als einer der ersten Athleten im Slalom starten zu können. Von den guten Slalomfahrern hielt Silvan Zurbriggen als Elfter der Abfahrt den Rückstand einigermaßen in Grenzen (+1,69).



Maier mit Schmerzen nur auf Rang 30
Wie immer in der Super-Kombination nutzten einige Skirennläufer die Kombinationsabfahrt als weiteren Trainingslauf. So ging auch Hermann Maier heute auf das Lauberhorn. Der Österreicher aus Flachau verletzte sich im Training den Daumen und erreichte mit Schmerzen heute nur den 30. Rang. Sein Landsmann Klaus Kröll war nach seinem Sturz gestern zwar gemeldet, verzichtete aber wie Liechtensteins Marco Büchel auf einen Start.

Strodl auf Rang 32
Die beiden deutschen Starter schlugen sich beachtlich. Der Deutsche Meister in der Super-Kombination Hannes Wagner zeigte bis zum Ziel-S eine ansprechende Fahrt, rutschte dort aufgrund einer nicht passenden Linie weg und schied unglücklicherweise aus. Andreas Strodl war zwar nicht ganz so schnell wie Wagner, schaffte aber das Ziel-S und erreichte den 32. Rang mit 3,25 Sekunden Rückstand. Damit verpasste er knapp die Möglichkeit, im Slalom mit einer niedrigen Startnummer in den zweiten Teil der Super-Kombination zu gehen.

Das Finale beginnt um 13:30 Uhr. Darüber wird aktuell im ski2b-Liveticker berichtet!