Die neuen Kandahar-Strecken und der Gudiberg sind bereits bestens für den Weltcup vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2009 präpariert. Das Interesse an der Veranstaltung ist groß, mehr als 150 Journalisten aus aller Welt haben sich schon für den "Big Event" akkreditiert. Das 56. Kandahar-Rennen findet am 31. Januar 2009 statt.

Großes Interesse
Das Weltcup-Organisationskomitee in Garmisch-Partenkirchen freut sich über ein außergewöhnliches internationales Interesse. "Dutzende Journalisten haben sich angemeldet, die in den Jahren zuvor nicht hier gewesen sind", sagt ein zufriedener OK-Chef Peter Fischer. "Und die heiße Phase beginnt erst noch." Seit Ende 2008 erreichen täglich neue Akkreditierungsanfragen das Weltcup-Büro.

Hoffen auf viele Zuschauer
Fischer erklärt die gesteigerte Medienaufmerksamkeit mit den neuen Streckenführungen auf der Kandahar, dem besonderen Charakter des "Big Events", aber auch mit der Tatsache, dass die FIS Alpine Ski-WM 2011 näher rücke und dass der Garmischer Weltcup in drei Wochen der letzte große Test vor der Ski-WM in Val d'Isère sei. "Das Interesse ist schon enorm hoch, und es steigt weiter an." Fischer weiß von einer "unglaublichen Begeisterung in der ganzen Region" zu berichten, die ihn auf große Zuschauerströme hoffen lässt.

Vier Rennen in drei Tagen
Das alpine Super-Wochenende startet am Freitag, den 30. Januar, mit dem Slalom der Damen am Gudiberg. Am Samstag wird dann die Kandahar Schauplatz von gleich zwei Speed-Rennen: Die Herren tragen eine Abfahrt aus, die Damen kämpfen im Super-G um Weltcup-Punkte. Mit dem Slalom der Herren am Gudiberg geht der "Big Event" am Sonntag, den 1. Februar, zu Ende.

Rennpisten in Top-Zustand - Strecken für Touristen geöffnet
Die eiskalten Wintertemperaturen der letzten Tage spielen dem Organisationskomitee in die Hände: Die Präparation der Pisten am Gudiberg (Slalom) und auf der Kandahar (Abfahrt und Super-G) verlaufen ohne Probleme. "Wenn das Wetter weiter mitspielt, können wir der internationalen Ski-Elite perfekte Pisten bei hoffentlich guten Bedingungen bieten. Einige DSV-Athletinnen haben die neuen Streckenführungen auf der Kandahar während eines Super-G-Trainings inspiziert. Peter Fischer: "Die Aktiven sind ausnahmslos begeistert, das ist uns eine willkommene Bestätigung." Besonders positiv wirke sich auch aus, dass aufgrund der parallelen Streckenkonzeption von Damen- und Herren-Kandahar bei Trainings trotzdem der touristische Skibetrieb aufrecht erhalten werden könne. "Sehr viele Skifahrer nutzen die Gelegenheit, den Profis bei der Vorbereitung zuzusehen." Auch wenn in den nächsten Wochen noch Feinarbeiten verrichtet werden: Die Sicherheitsnetze (A-Netze) entlang der Strecken sind komplett aufgestellt. Der OK-Chef hat den Fortgang der Weltcup-Vorbereitungen in den letzten Tagen an Ort und Stelle inspiziert. "Alles läuft bestens."