Am 05. Januar stand in St. Johann (AUT) der erste Ski Cross Weltcup der neuen Saison auf dem Programm. Dabei siegten Marion Josserand (FRA) bei den Damen und der Schweizer Michael Schmid in der Herren-Konkurrenz.

Keine Überraschungen in der Qualifikation
Schon am Sonntag, den 04. Januar fand die Qualifikation in St. Johann statt, bei der sich die besten 32 Herren und 16 Damen für die Finalläufe qualifizierten. Dabei setzten sich jeweils die Favoriten durch. So fuhr bei den Damen Ophelie David (FRA) die schnellste Zeit. Dahinter kamen weitere Favoritinnen wie Josserand, Hedda Berntsen (NOR) und Katharina Gutensohn (AUT) auf die Plätze. Auch bei den Herren gab es in der Qualifikation keine Überraschungen. Dort kam Andreas Matt aus Österreich auf den ersten Platz vor Schmid.

Drei DSV-Herren überstehen Qualifikation
Vom Deutschen Skiverband überstanden einige Athletinnen und Athleten die Qualifikation und durften danach im KO-Finale weiterfahren. Bei den Damen schaffte einzig Christina Manhard den Einzug in das Finale. Immerhin drei deutsche Herren mit Simon Stickl, Mathias Wölfl und Maximilian Pupp fuhren unter die ersten 32 und damit ins Finale. Heidi Zacher (17.), Anna Wörner (23.), Sarah Reisinger (31.) und Alexandra Grauvogl (40.) schieden bei den Damen vorzeitig aus; Andreas Schauer (41.), Andreas Tischendorf (50.) sowie Uwe Keil (73.) schafften es bei den Herren nicht.

Schmid mit tollem Start
Im folgenden KO-Finale am Montag dann dominierte Michael Schmid bei den Herren die Konkurrenz. Der Schweizer konnte alle Läufe für sich entscheiden und beeindruckte die 2.000 Zuschauer vor allem mit seinem starken Start. Er setzte sich im großen Finale gegen Andreas Matt, Tommy Eliasson (SWE) und Casey Puckett (USA) durch und feierte seinen ersten Weltcup-Sieg. Tomas Kraus (CZE), der den Gesamt-Weltcup im Vorjahr gewann, kam auf den fünften Platz, nachdem er im Halbfinale ausschied.

Josserand setzt sich gegen Gutensohn und David durch
Bei den Damen waren sowohl bekannte Ski Cross Größen als auch neue Gesichter in den Finalläufen vertreten. In das große Finale kamen dann die Favoritinnen David und Gutensohn sowie Josserand und die Kanadierin Kelsey Serwa. Dort konnte sich etwas überraschend die Französin Josserand gegen die erfahrene Gutensohn durchsetzen. David kam auf den vierten Rang.

Manhard als 14. mit bester deutscher Platzierung
Für die deutschen Aktiven wurde es in den Finalläufen erwartungsgemäß schwer. Christina Manhard musste unter anderem gegen Gutensohn und Huttary antreten und schied aus. So blieb für sie der 14. Rang. Auch die drei Herren mussten allesamt in der ersten Finalrunde die Segel streichen. Am Ende stand für Stickl der 21. Rang, für Wölfl Platz 28 und Pupp wurde auf dem 32. Rang gewertet.