Als Christof Innerhofer am 17. Dezember 1984 in Gais in Südtirol geboren wurde, war seine Laufbahn vorherbestimmt. Früh halfen ihm seine Eltern, erste Schwünge auf den Brettern zu ziehen. Zusammen mit Schwester Sabrina belegte der sechsjährige Christof Wochenendkurse uns sammelte in den abschließenden Rennen erste Wettkampfpraxis. Im Ski Club Bruneck sollte es für das Talent weitergehen.

Probleme in Mals
Im Alter von zehn bis zwölf blieb Christof in der Erfolgsspur. Schülerwettbewerbe verließ er gerne mit Siegertrophäen, so kam er auf das Sportinternat in Mals. Dort musste der junge Sportler mit ersten Rückschlägen fertig werden. Verletzungen und schlechte Ergebnissen hätten fast dazu geführt, dass er den Traum vom Weltcup-Rennfahrer aufgegeben hätte.

Aufstieg durch die Kader
Doch Innerhofer biss sich durch. C-Kader, B-Kader, Europacuprennen und erste Siege dort, so ging es 2004 bis 2005 nach oben für den Allrounder. 2006 stand Innerhofer dann erstmals in der italienischen Nationalmannschaft. Das Premierenjahr verlief nicht übel: Sechsmal kam der Debütant in die Punkteränge und wurde mit einem Ticket zur WM nach Are belohnt. Der Aufstieg ging folgerichtig weiter. Im zweiten Weltcup-Jahr kam Innerhofer erstmals in die Top Ten.

Sieg in Bormio
Dennoch kam der Aufstieg zum Siegfahrer 2008/2009 noch überraschend. Auf einer knüppelharten Stelvio gelang dem Südtiroler der perfekte Lauf und damit mit 24 Jahren der erste Weltcup-Sieg, bereits zuvor in Gröden hatte er sich untern den Top 5 gezeigt. Im Februar und März 2009 erzielte er zwei dritte Plätze in der Super-Kombination von Sestriere und im Super-G von