Das zweite Abfahrtstraining der Damen in St. Moritz ist wegen zu starken Windes abgesagt worden. Nach 32 Skirennläuferinnen entschieden sich die Verantwortlichen das Training zu canceln. Die Bestzeit hatte zu diesem Zeitpunkt Dominique Gisin inne.

Training von Anfang an verkürzt
Aufgrund der schwierigen Bedingungen, die heute auf der Piste Corviglia herrschten, wurde der Start zum zweiten Training bereits vor der ersten Läuferin nach unten an den Super-G-Start verlegt. Dadurch fehlten den Damen rund 30 Fahrsekunden zur kompletten Abfahrt. In 1:14,11 Minuten setzte Dominique Gisin die Bestzeit. Zwei Zehntel zurück wurde Nadia Fanchini, die bereits im ersten Training Zweite geworden war, gestoppt. Die Italienerin muss man damit auf jeden Fall am Samstag auf der Rechnung haben. Eine weitere Zehntel langsamer war Britt Janyk aus Kanada.

Schweizer träumen von einem Podestplatz
Im Resultat der 31 gezeiteten Athletinnen, Maria Holaus (AUT) verzichtete, präsentierten sich die Schweizerinnen auf der verkürzten Abfahrt gut. Nicht nur Gisin wusste zu überzeugen, auch Nadia Styger auf Rang fünf und Monika Dumermuth als Sechste lassen die Eidgenossen zumindest von einem Podestplatz träumen.

Rumpfhuber beste ÖSV-Dame
Beste Österreicherin war bis zum Rennabbruch Ingrid Rumpfhuber, die die achtschnellste Zeit fuhr. Renate Götschl platzierte sich auf Position 15. Anja Pärson (SWE), die gestern noch Drittschnellste war, schwang auf Platz zehn ab, direkt vor Abfahrtsweltcup-Siegerin Lindsey Vonn (USA) und der Trainingsbesten von gestern Marie Marchand-Avier (FRA).

Riesch auf Rang 14
Für Maria Riesch hielt die Uhr bei 1:15,03 Minuten, was zum Trainingsabbruch Rang 14 bedeutete. Die zweite Deutsche, die schon vor Riesch bei Wolken und Minusgraden auf die Strecke durfte, war Gina Stechert, die allerdings nach einer eher verkorksten Fahrt nur 30. wurde.

Morgen geht es in St. Moritz mit der Super-Kombination los. Start des Super-G soll um 10:45 Uhr sein. Wir berichten live im ski2b-Liveticker!