Die Machtverhältnisse im alpinen Skilauf sind geklärt: Österreich dominiert die Weltspitze. In Deutschland fehlen seit Markus Wasmeier die Garanten auf Podiumsplätze. Sven Kueenle, Freeskier aus München, sieht Deutschland allerdings im Backcountry Freestyle in der Favoritenrolle.

Wird Freeskier Kueenle Deutschland zum Sieg verhelfen?
Beim Red Bull Freeski Derby fordert er Österreichs beste Freeskier heraus. Ein Team um Fabio Studer hat die Herausforderung angenommen. Die Rolle des Unparteiischen in diesem Länderbattle übernimmt die Schweiz. Ein Team um den Schweizer Freeskier Tim Rieder wird Style, Kreativität und die Variationsfreude der beiden Teams beurteilen.
Wer denkt, dass seine Freeskiing Skills Deutschland beim ersten Backcountry Freestyle Contest zum Sieg verhelfen, der kann sich ab dem 12. Dezember 2008 bis 08. Januar 2009 unter www.redbull.de. bewerben. Wer das österreichische Team unterstützen will, meldet sich an bei www.redbull.at.

Innerhalb von zwei Tagen stellt sich Freestyle Nation heraus
Während im Januar der alpine World Cup Skizirkus in Europa tobt, wird im Fellhorn-Kanzelwand Skigebiet entschieden, wer die dominierende Backcountry Freestyle Nation ist: Deutschland oder Österreich. In einem Zeitfenster vom 19. bis 29. Januar werden die Teams beim Red Bull Freeski Derby in einem zweitägigen Backcountry Contest gegeneinander antreten.

Kapitän Kueenle holte sich drei beste Freeskier ins Team
Herausforderer und Kapitän des deutschen Teams ist Sven Kueenle, Freeskier aus München und seit Jahren internationales Aushängeschild der deutschen Freeski Szene. Sein Kontrahent ist der Österreicher, Fabio Studer, Teamleader aus Österreich. Sven Kueenle hat sich drei der besten Freeskier Deutschlands ins Team geholt: den 21-jährigen Tobi Reindl, der einer der renommiertesten aktiven Freeskier ist, egal ob in der Halfpipe oder beim Slopestyle; den 27-jährige Nico Zacek aus München - bislang der einzige Skifahrer bei den X-Games; und den 19-jährigen Bene Mayr, das junge Talent aus München. Bene Mayr gewann in der Saison nicht nur das „Chill and Destroy“-Finale, sondern ist auch amtierender Deutscher Meister im Freeskiing (Slopestyle).

Konkurrent Studer war "best Austrian Rider" 2006
Im Team von Fabio Studer, der 2006 als „best Austrian Rider“ gekürt wurde, sind der 22-jährige Big Air-Pro Luggi Brucic, der 21-jährige ebenfalls Big-Air Spezialist Patrick Hollhaus aus Salzburg und der 18-jährige Tobi Tritscher aus Schladming. Patrick und Tobi sind auch bei den Red Bull Playstreets am 14. Februar in Bad Gastein am Start; ebenso der Deutsche Bene Mayr. Man wird sehen, wer dort mit mehr Rückenwind aus dem gewonnenen Länderbattle beim Red Bull Freeski Derby an den Start geht.

An vier verschiedenen Stellen treten die Freeskier an
Die Idee zum Red Bull Freeski Derby hatte der deutsche Teamleader Sven Kueenle. Damit wird erstmals in Europa ein Freestyle Contest im Backcountry ausgefahren. Anders als bei einem Slopestyle oder Halfpipe Contest werden erst an den Eventtagen gemeinsam mit den unparteiischen Judges im Backcountry die natürlichen Obstacles festgelegt. Vier unterschiedliche Spots soll es geben, zu denen die Teams selbstverständlich erstmal hiken müssen. „Step Down“, „Step-Up“ und eine anspruchsvolle „Line“ durch das Backcountry sind geplant. Die aktuelle Schnee- und Wetterlage wird die finalen Spots bestimmen. Sicher ist nur, die letzte Herausforderung wird ein Kicker sein, der dreifach in die Wertung eingeht.

Penaltispringen im K.O.-System bei Gleichstand
Jede Mannschaft hat zehn Sprünge pro Spot. Jedes Teammitglied muss einmal pro Spot starten. Es ist die strategische Entscheidung der Mannschaftskapitäne, wie oft welche Starter pro Obstacle fahren werden. Bei einem Gleichstand wird das Red Bull Freeski Derby im Penaltispringen entschieden. Dabei wird im K.O.-System „Mann gegen Mann“ gefahren bis eine Mannschaft zwei Punkte Vorsprung hat.

Noch sind Plätze in den Teams frei!
Die Mannschaftsaufstellung ist fast komplett. Ein Platz pro Team ist noch frei. Wer der Meinung ist, dass er der Joker des Teams sein kann, bewirbt sich bei www.redbull.de bzw. www.redbull.at mit einem kurzen Steckbrief, Fotos und einem Webclip, der nicht länger als eine Minute sein sollte. Die Entscheidung wer ins Team kommt, trifft wie im Fußball der Teamleader nach sorgsamer Prüfung der Profile der Fahrer. Die Bewerbung läuft vom 12. Dezember 2008 bis zum 08. Januar 2009.

Quelle: Freeskiing News auf funsporting.de