Die Freeheel Masters sind eine Serie von Off-Piste-Rennen, bei denen 4 Fahrer gleichzeitig starten und durch unpräpariertes Gelände entlang von Richtungstoren, durch Steilkurven, Wellen und Sprüngen gen Ziel rasen. Nur die schnellsten Fahrer kommen eine Runde weiter, bis sich schließlich die besten vier im Finale gegenüberstehen.

Qualifikation für Freeheel World Masters Finale
Die Finalteilnahme bei einem der insgesamt 6 nationalen Rennen (Österreich, Italien, Frankreich, Schweiz, Deutschland, Norwegen) bedeutet gleichzeitig die Qualifikation für das Freeheel World Masters Finale in Galtür im kommenden März.

Team Austria schafft es aufs Podium
Das Austrian Freeheel Masters bildete dieses Jahr den Saisonauftakt für die Telemark-Rennläufer und wurde im Rahmen des 8. Stubaier Telemark Festivals vom 14.11. bis 16.11.2008 ausgetragen. Die erste Teilnahme überhaupt an einem Freeheel Masters bescherte dem Telemark Team Austria direkt einen Podiumsplatz. Der Cheftrainer Christian Ambrus belegte den 3. Platz vor seinen Schützlingen Tom Wielander auf Platz 4 und Tom Holder auf dem 5. Rang. Somit qualifizierten sich gleich drei Athleten aus dem Telemark Kader des ÖSV für das Finale im März in Galtür.

Österreicher Tom Wielander führt zunächst
Der Finallauf, für den sich die besten vier Fahrer in Viertel- und Halbfinale qualifizierten, war an Spannung kaum zu überbieten: Nachdem sich die Brüder Michi und Fritz Trojer aus Deutschland nach dem Start in Führung schieben konnten, sah es für die Fahrer des ÖSV vorerst schlecht aus. Doch als es schon am zweiten Tor zu einem Gerangel unter den ersten Drei kam, profitierte der Österreicher Tom Wielander davon und schob sich als lachender Schlussmann in Führung. Diese konnte er bis kurz vor dem Ziel behaupten, indem er seinen aggressiven Stil herausragend den Verhältnissen anpasste. Am drittletzten Tor geriet er jedoch mit zu viel Speed in ein Buckelfeld, das ihm zum Verhängnis wurde.

Wielander überschlägt sich: Sieg für Michi Trojer
Spektakulär aber glücklicherweise unverletzt flog der Österreicher in hohem Bogen kopfüber in den Schnee und überschlug sich mehrmals. Nun war der Weg frei für den Sieg von Michi Trojer vor seinem Bruder Fritz (Telemarktrainer des DSV) und Crissi Ambrus, der das Rennen anschließend als „Höllenritt“ bezeichnete, da die widrigen Verhältnisse auch die Besten zum Stürzen brachte, wie die Favoriten Sepp Brunner (Deutscher Meister und Vorjahressieger des Masters) und Marc Künkele.

Ranking:
1. Michi Trojer (DSV)
2. Fritz Trojer (DSV)
3. Crissi Ambrus (ÖSV-Team Tom Holder)
4. Tom Wielander (ÖSV)
5. Tom Holder (ÖSV-Team Tom Holder)

Quelle: Freeskiing News auf funsporting.de