Das Abschlusstraining der Herren im kanadischen Lake Louise hat ein etwas überraschendes Ergebnis gebracht. Die schnellste Zeit fuhr Lokalmatador John Kucera. Die DSV-Starter fuhren erneut weit hinter der Spitze her.

Niedrige Startnummern bringen Vorteile
Bei schlechter werdenden Sichtverhältnissen holten sich im dritten und letzten Training vor der ersten Abfahrt der Saison die ersten Starter auch die besten Zeiten. John Kucera mit Nummer vier zeigte die beste Fahrt, Georg Streitberger war als zweiter Starter zuvor nur sechs Hundertstel langsamer gewesen.

Überraschung durch Ralf Kreuzer
Der einzige, der sich mit einer Startnummer jenseits der 10 unter die besten Fünf fahren konnte, war nicht Klaus Kröll oder Michael Walchhofer, sondern der 25-jährige Schweizer Ralf Kreuzer - der kam als 57. Starter nur 21 Hundertstel nach Kucera mit der drittschnellsten Zeit ins Ziel. Überzeugen konnten Erik Guay (CAN, 4.), Scott Macartney (USA, 5.) und Aksel Lund Svindal (NOR, 6.)



Favoriten halten sich zurück
Die beiden Topstars hatten sich im letzten Training geschont. Bode Miller, zweifacher Trainingsschnellster, und Didier Cuche verzichteten auf den dritten Testlauf, genau wie Benjamin Raich.

DSV-Fahrer abgeschlagen
Geht man nach den Ergebnissen der Testläufe, dann dürfen sich die deutschen Starter im Rennen kaum Hoffnungen auf Weltcup-Punkte machen. Andreas Strodl war mit einem Rückstand von 3,29 Sekunden als 59. bester DSV-Fahrer, gefolgt von Stephan Keppler (60.), Tobias Stechert (68.) und Peter Strodl (70.). Die Abfahrt der Herren beginnt am 29.11. um 19:30 Uhr - ski2b berichtet im Liveticker ausführlich über den Ausgang.