Nach ihrem schweren Sturz vor sechs Wochen und zwei Operationen macht Marlies Schild erste Schritte in Richtung Comeback. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Slalomkönigin hat schon erste Schritte ohne Krücken unternommen.

Jeden Tag mehrere Stunden Therapie
Täglich quält sich Marlies Schild zwei bis drei Stunden in der Rehabilitation im Sanatorium Kettenbrücke in Innsbruck. Dabei arbeitet die Österreicherin mit Stabilisations- und Koordinationsübungen so gut es geht für ihr Comeback. Nach zahlreichen Verletzungen weiß Schild, wie mühsam man für die Rückkehr in den Weltcup schuften muss. Die zweifache Slalom-Weltcupgesamtsiegerin nimmt die schwere Verletzung als Herausforderung, bei dem sie ihr linkes Bein nach dem Schien- und Wadenbeinbruch noch nicht voll belasten darf. Trotzdem ist die Salzburgerin von ihren Fortschritten selbst beeindruckt und hofft so, möglichst schnell wieder auf Ski stehen zu können.