Am 10. November trafen sich die Vertreter des Koordinationsausschusses der Ski-WM 2011 mit dem Organisationskomitee (OK GAP 2011) in Garmisch-Partenkirchen. Während der 5-stündigen Sitzung im Riessersee Hotel präsentierte das OK GAP 2011 die Planungsfortschritte der einzelnen Ressorts. Dabei wurden die Themen Baumaßnahmen an den Strecken, Verkehrs- und Umweltkonzept, Akkreditierungssystem, Sicherheitskonzept und Marketingaktivitäten intensiv beleuchtet.

Neue Kandahar größtenteils fertig
Das OK GAP 2011, angeführt von Präsident Alfons Hörmann, konnte das Erreichen wichtiger Meilensteine verkünden. Die Um- und Ausbaumaßnahmen an der Kandahar sind zum größten Teil abgeschlossen und die Strecken bereit für den ersten großen Test. Bereits Ende Januar 2009 werden Damen- und Herrenrennen beim „Big Event“ auf den neuen Strecken ausgetragen.

Positives Feedback
„Die Umsetzung der Baumaßnahmen ist absolut vorbildlich und zum jetzigen Zeitpunkt sehr weit fortgeschritten“, äußerte sich Sarah Lewis positiv. Neben der enormen Herausforderung, die das sportliche Programm bis 2011 mit dem WC „Big Event“ 09, der Junioren WM 09 und dem WC Finale 2010 mit sich bringt, sieht Lewis aber auch eine klare Chance. „Es ist ein großer Vorteil im Hinblick auf die Ski-WM 2011. Jeder dieser Testevents liefert wichtige Erfahrungen, die sich wiederum positiv auf die Durchführung des Großereignisses auswirken.“

Auch FIS Event Manager zufrieden
Auch das unmittelbare Feedback von Niklas Carlsson (FIS Event Manager) zu den Konzeptansätzen der einzelnen Ressorts stimmt die Geschäftsführung der Ski-WM zuversichtlich. „Die Rückmeldung des Koordinationsausschusses über den momentanen Planungsstand ist sehr erfreulich. Wir müssen aber weiter am Ball bleiben, um die gesteckten Ziele planmäßig zu erreichen und bereits im kommenden Winter durch hervorragend organisierte Wettkämpfe Werbung für die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2011 zu machen,“ resümiert Walter Vogel, Geschäftsführer OK GAP 2011.

Wichtiger Erfahrungsaustausch
Bei gemeinsamen Diskussionen mit den Vertretern der FIS und des Fernsehens konnten die Verantwortlichen der WM 2011 wichtige Anregungen für die zukünftige Umsetzung mitnehmen. Bei den halbjährlichen Treffen steht der Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Parteien im Mittelpunkt. So wird beim nächsten Meeting des Koordinationsausschusses eine Delegation von Val d’Isere wichtige Erkenntnisse ihrer Weltmeisterschaft mit nach Garmisch-Partenkirchen bringen.

Der Koordinationsausschuss
Der Koordinationsausschuss der FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften 2011 trifft sich in regelmäßigen Abständen mit dem Organisationskomitee, um sich über Planungsstand, durchgeführte Maßnahmen und Entwicklungen der Ski-Weltmeisterschaften zu informieren. Der Ausschuss setzt sich aus Vertretern des Internationalen Skiverbandes (FIS), der „European Broadcasting Union“ (EBU) und des „Host Broadcasters“ (HBC) zusammen. Die FIS wird durch die Generalsekretärin Sarah Lewis und dem Marketingdirektor Christian Knauth, die EBU durch Ingolfur Hannesson und Marc Jörg, der HBC durch die Programmdirektoren der Rundfunkanstalten von ZDF und ARD bzw. dem Bayerischen Fernsehen (BR) vertreten. Ziel dieser regelmäßigen Treffen ist es, einen permanenten Ideen- und Erfahrungsaustausch zwischen den beteiligten Organisationen zu fördern.