Der Fanclub von Deutschlands alpinem Ski-Ass Maria Riesch organisierte im Partenkirchner Gasthof Schatten eine Party zur Einstimmung auf die kommende Weltcup-Saison.

Mehr Kristall für Riesch
Der 1. Vorstand Franz-Josef „Pepe“ Erschens begrüßte 80 Gäste, denen er einen Rückblick zu den bisherigen Fanclub-Aktivitäten gab. Für Maria Riesch hatte Erschens ein ganz persönliches Präsent parat. Er überreichte dem Skistar den von Monika Johannsen designten und handgefertigten Schmuck „Schneekristall“.
Anschließend informierte der 2. Vorstand Wolfi Hostmann die Clubmitglieder über die Fahrt zum Weltcup-Auftakt nach Sölden und stellte das Outfit vor, das Fans günstig erwerben können. Neben kostenlosen Adidas-Milka-Caps stehen zunächst ein Fanschal sowie eine von Maria Riesch und Head subventionierte Softshell-Jacke für den einheitlichen Auftritt zur Verfügung.

Riesch-Schwestern stellen sich den Fanfragen
Danach folgte als Höhepunkt der Veranstaltung das „Aktuelle Fan-Sportstudio“ mit Maria und Susanne Riesch. Beide gaben locker plaudernd Auskunft über ihre bisherigen Vorbereitungen auf den Winter. Im Mittelpunkt standen Eindrücke, Bilder und Videos vom dreiwöchigen Trainingsaufenthalt der Deutschen Skidamen in Neuseeland. Zum Schluss wollte Moderator Hostmann wissen, welche Ziele sich die beiden Schwestern für die Saison setzen. Während Maria Riesch nach dem dritten Platz im Gesamtweltcup 2007/08 nun mit der Großen Kristallkugel für die beste Weltcup-Läuferin liebäugelt, muss sich Susanne etwas bescheidener geben. „Ich will in meinen Läufen stabiler werden, um konstant gute Platzierungen zu erreichen,“ sagte die Slalomspezialistin im Interview.

Highlight 2009: Heimspiel in Garmisch
Für beide stellen die Weltcup-Veranstaltungen Ende Januar in Garmisch-Partenkirchen einen Saisonhöhepunkt dar. „Es ist schon eine besondere Herausforderung und Ansporn zugleich, zuhause vor vielen Fans und Bekannten seine beste Leistung abzurufen,“ gibt Maria Riesch zu. Vom Heimvorteil mochte die Gewinnerin der Disziplinwertungen im Super-G und der Kombination aber nicht reden, da sie aufgrund des umfangreichen Rennkalenders als Allrounderin kaum Gelegenheit hat, in Garmisch-Partenkirchen zu trainieren.
„Vielleicht kann ich Dich am Gudiberg ja schlagen“, sagte Susanne lachend zu ihrer Schwester und erläuterte, dass sie aufgrund nicht so vieler Renntermine, auch im Winter auf dem wohl einmalig schönen, und sehr steilen Hang, öfter trainieren kann. Weltcup-OK-Präsident Peter Fischer sagte dem Fanclub noch am Abend seine Unterstützung für die Rennen an der Kandahar und am Gudiberg zu.

WM 2009: Medaille im Visier
Die beiden sportlichen Schwestern freuen sich auch schon auf die Alpinen Skiweltmeisterschaften in ihrer Heimat 2011, wobei Maria Riesch bereits im Februar 2009 eine Medaille im französischen Val d’Isere im Visier hat.
Nachdem sich Maria Riesch bei einigen Partnern für die Unterstützung ihres Fanclubs persönlich bedankte, heizte die Band Dreisam den Gästen mächtig ein und rundete einen gelungenen Abend ab. Zu später Stunde setzten sogar noch Fangesänge zur Einstimmung auf die Weltcup-Saison ein und es kam zur Verbrüderung der Fanclubs beider Riesch-Schwestern.