Vom zweiten bis zum 15. Februar finden im französischen Val d’Isere die Alpinen Skiweltmeisterschaften stat. Während sich jeder Wintersportbegeisterte auf zwei Wochen allerfeinste Unterhaltung freuen darf, wird auch vier Monate vor Beginn der Veranstaltungen im Departement Savoie noch fleißig geschraubt. Um sich ein genaues Bild vom Fortschritt der Maßnahmen zu machen, war in dieser Woche eine Abordnung der FIS mit Präsident Gian Franco Kasper, Generalsekretärin Sarah Lewis, einer Abordnung von FIS-Profis und Vertretern des offiziellen TV-Partners European Broadcasting Union vor Ort.


Expertengruppe findet weit fortgeschrittene Strukturen vor
Allenthalben zeigten sich die Prüfer beeindruckt von den gegenwärtigen Situationen an den Austragungsorten. Nach Besichtigungen der zukünftigen Strecken am ersten Tag und einer Diskussion mit den Organisatoren um Jean Luc Fabre und Bürgermeister Marc Bauer am Mittwoch, zogen deshalb auch alle Seiten ein positives Fazit. Kasper ist dementsprechend "extrem optimistisch, dass wir wahrlich außergewöhnliche Wettkämpfe in Val d’Isere sehen werden."

Größte anstehende Herausforderung ist Pressezentrum
Während die meisten Vorbereitungen schon zur Genüge getroffen sind, steht als letzte bevorstehende Einrichtung das Pressezentrum (MPC) bevor. Laut Organisationschef Fabre stehe die Inneneinrichtung spätestens am 1. November an. In einem Interview mit der FIS betonte er zudem die Lösung des Übernachtungsproblems durch ein spezielles Team, die erfreulich hohe Zahl von Freiwilligen Helfern und sprach von 20.000 erwarteten Besuchern pro Tag. Auch für diese sei mit der erstmals möglichen kostenlosen Mobilität zwischen den Veranstaltungsorten ein neuer Luxus geboten. Nach seiner größten Sorge gefragt, nennt Fabre wohl deshalb ein ganz alltägliches Problem: "Das Wetter!"