Wie werde ich schneller? Im Skisport lässt sich sagen: Unter anderem durch Schnelligkeitstraining! Auch wenn Hobbysportler, die nur wenig Zeit zum Training haben, den Schwerpunkt auf Kondition und Kraft legen werden, sollten alle ambitionierteren Wintersportler auch in diesem Bereich arbeiten. Wir zeigen euch, mit welchen Übungen Fortschritte zu erzielen sind.

Erst warm werden
Wir für die meisten Trainingsarten gilt besonders für die Schnelligkeitsübungen: Nur gut aufgewärmt sollte das eigentliche Training beginnen. Schnelligkeit erfordert den vollen Einsatz, das wäre ohne warme Muskulatur ein Verletzungsrisiko. Nach zehn bis 15 Minuten Stretching oder lockerem Einlaufen kann es aber ihne Probleme losgehen. Viele Aktive benutzen dabei den Weg zur Traiingsstrecke als Warm-Up - denn dort kann es gleich zur Sache gehen.


Sprints!
Eine beliebte Methode für das Schnelligkeitstraining sind Sprints. Dabei eignet sich sowohl normales Laufen als auch Biken zur Förderung der Schnelligkeitsfähigkeiten. Wichtig ist: Im ausgeruhten Zustand findet die Belastung statt - je länger die Sprintstrecke, desto länger muss also auch die Pause sein. Wer mit hängender Zunge weitersprintet, verbessert jedenfalls nicht seinen Speed. Sprints oder kurze Verfolgungsrennen lassen sich auch zu zweit gut durchführen und erhöhen so für manche auch den Spaßfaktor.

Laufen - richtig gelernt
Bei der Ausbildung junger Skifahrer spielt die Laufschule eine wichtige Rolle beim Schnelligkeitstraining. Mit Übungen wie dem Kniehebelauf, Anfersen oder Übersteigen schaffen sich die Kids Grundlagen im richtigen Bewegungsablauf. Diese Übungen können auch für Hobbysportler noch sehr sinnvoll sein. Ergänzt wird das Schnelligkeitstraining durch Übungen, die skitypische Bewegungen simulieren. Frequenztapping, seitliche Sprünge, Treppensprünge oder Übungen auf Brettern oder Matten. Wie diese Übungen genau aussehen, zeigen wir euch in den Video-Übungen.