Die alpine Damenmannschaft trainiert derzeit bei Gargellen für zukünftige Topleistungen. Auch wenn der Winter für unsereins noch weit entfernt scheint, müssen die deutschen Ski-Damen doch schon an die bevorstehende Saison denken. Wer zum Weltcup-Beginn nicht zurückhängen will, der tut jetzt etwas, um die besten Vorrausetzungen für ein erfolgreiches Jahr zu schaffen. Und so schwitzen die Athletinnen Tag für Tag auf verschiedenste Art und Weise.


Wechselndes Sportgerät, aber gleich bleibende Anstrengung
Die Berge nahe der schweizerischen Grenze bieten ideale Vorraussetzungen, um die Körper der Damen zu stählen. Dass dies nicht immer auf dem gleichen Wege passieren kann, ist im modernen Sporttrainingsjargon klar und so wartet ein buntes Programm auf die Frauen: Radtouren, die natürlich vor allem in ihren Höhenunterschieden so angelegt sind, dass sie ein kraftaufbauendes Resultat haben, diverse Wandereinheiten von Berghütten aus und Klettertouren mit anschließendem Abseilen schöpfen die Bergwelt in sportlicher Hinsicht voll aus.

Unterschiedliche positive Effekte für die Fahrerinnen
Während auf dem Rad natürlich vor allem der Konditionsbereich trainiert wird, hat ein wandernder und kletternder Skifahrer auch gewisse Vorteile. Beim Wandern wird der Teamgeist der Mannschaft gestärkt und das Abseilen wird gerne als Maßstab für Risikobereitschaft und Überwindung gewertet. Deshalb hat Cheftrainer Mathias Berthold auch eine Bergtour von der Lindauer Hütte aus unter Leitung eines Himalaya-Führers organisiert. Und, obwohl sie jetzt unter der Belastung stöhnen, werden die Damen um Maria Riesch es ihm vielleicht zum Beginn des Schneetrainings in Neuseeland im August danken. Auf jeden Fall können sie sichergehen, die Saisonhighlights wie die WM in Val d’Isere topfit zu erleben.