Italiens Ski-Ass Florian Eisath hat sich beim Training der italienischen Nationalmannschaft einen Mittelhandbruch zugezogen.

Keine Knochen aus Stahl
“Ich kann es nicht glauben: zum ersten Mal in 24 Jahren habe ich mir etwas gebrochen. Ich habe immer geglaubt, Knochen aus Stahl zu haben“, so der Südtiroler, der vor wenigen Wochen zu HEAD Ski gewechselt ist, scherzhaft nach der ärztlichen Diagnose.


Mit der Faust auf die Stange
Zum Sturz kam es am 23. Juni während des Skitrainings der italienischen Riesenslalom-Nationalmannschaft in Les Deux Alpes (FRA) um 10.30 Uhr, als das Training schon fast zu Ende war. „Ich habe Übungen gemacht und bin ohne Stöcke gefahren, als ich in einer Kurve auf den Innenski ausgerutscht bin und mit der Faust hart auf die nächste Torstange geprallt bin.“

Zwei Monate eingeschränktes Training
In der Klinik des französischen Skiorts wurde beim Weltcup-Fahrer der Bruch des dritten Mittelhandknochen festgestellt. Somit wandte sich Eisath an die Ärzte des italienischen Skiverbandes Dr. Panzeri und Dr. Schönhuber in Mailand, welche ihm einen speziellen Steifverband anbrachten. Die Heilungsdauer soll etwa zwei Monate betragen. „Es ist nicht so schlimm, da es sich um einen einfachen Bruch handelt. In zehn Tagen muss ich wieder zum Röntgen und dann bekommt meine Hand wahrscheinlich einen Karbon-Schützer verpasst.“ In den nächsten Wochen wird der Obereggner versuchen, sich so gut es geht mit physischem Training fit halten.