Ski-Hersteller Fischer arbeitet weiter an einer Restrukturierung. Dabei sucht man nun einen strategischen Partner. Der soll ganz bestimmte Bedingungen erfüllen.

Konzentration auf das Kerngeschäft
Das Ziel ist klar: Fischer will sich besser positionieren. Ein deutlicher Einbruch auf dem Skimarkt hat den Ski-Hersteller schon länger in Bewegung gebracht. Zunächst verlegte Fischer dabei einen Großteil der Produktion von Österreich in die Ukraine. Kürzlich gab man dann noch die Beteiligung beim Flugzeug-Zulieferer FACC ab. Nun soll ein langfristiger Partner gefunden werden.


Es muss passen
Ganz bewusst will man bei Fischer Sports aber keinen Finanzinvestor suchen, es kommt nur ein strategischer Partner in Betracht. Für den gibt es klare Vorgaben. Er soll Sommersportartikel anbieten und in Frankreich und den USA gute Vertriebsstrukturen haben. Das erste Ziel für Fischer soll aber schon in diesem Jahr erreicht sein: Nachdem in der Vorsaison noch ein Minus in knapp zweistelliger Millionenhöhe eingefahren wurde, soll nun bei gleichem Umsatz eine schwarze Null stehen. Das wären zumindest für die verbliebenen Mitarbeiter beim Stammwerk in Ried gute Nachrichten.