Die koordinierende Kommission des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) für die Winterspiele 2014 in Sotschi (RUS) hat der Ausrichterstadt am 22. und 23. April einen ersten ausführlichen Besuch abgestattet. Dabei haben sich die Verantwortlichen um Ski-Legende Jean Claude Killy einen ersten Eindruck der geplanten Sportanlagen gemacht.

Alle an einem Strang
Noch steht nicht viel am Schwarzen Meer, weswegen Killy nach seinem Besuch auch festhielt, dass dieses Olympiaprojekt ein besonders ambitioniertes sei, welches der Region und den Menschen wie auch dem Sport in Russland ein großes Erbe hinterlassen werde. Dabei sei es besonders wichtig, dass die Organisatoren an einem Strang zögen. Die IOC-Delegation nahm daher zufrieden zur Kenntnis, dass alle Ebenen der russischen Gesellschaft ihre Unterstützung für Olympia 2014 zusichern. Viele hochrangige Politiker des Landes, darunter Premierminister Zubkov, begleiteten die Olympia-Gäste bei ihrem Besuch.


Spektakuläre Anlagen
Zum Schluss zeigte sich Killy zufrieden. Man sei zuversichtlich, dass die Spiele 2014 in guten Händen seien, meinte der Franzose. Die Spiele könnten spektakulär werden. Der Exekutiv-Direktor des IOC Gilbert Felli lobte die geplanten Sportanlagen in Sotschi. Diese gehörten zu den aufregendsten der Welt, von außergewöhnlichen Außenstellen bis hin zu Stadien am Wasser. Dennoch müsse noch viel unternommen werden, um Infrastruktur und Örtlichkeiten für Athleten, Medien und Zuschauer bereitzustellen.