Einen Monat nach Ende der Wintersportsaison blicken die FIS Chef-Renndirektoren Günter Hujara und Atle Skaardal auf die Ski-Weltcup-Saison 2007/2008 zurück. Dabei benennen sie zum einen ihre sportlichen Highlights, setzten sich aber auch mit Themen wie Sicherheitstandards und dem Weltcup-Kalender auseinander.


Skaardal mit Saison zufrieden
Atle Skaardal, der für den Damenskisport verantwortlich ist, äußerte sich dabei zu den neuen Regeln das Material betreffend und gab Auskunft zu Veränderungen, die in Zukunft im Ski-Weltcup realisiert werden können. Im Winter 2008/2009 sollen laut Skaardal deutlich weniger Rennen ausgetragen werden. Was die sportliche Seite und die Schneeverhältnisse angeht, so zeigt sich der Norweger sehr zufrieden mit dem vergangenen Winter. Obwohl die Favoritinnen ihrer Rolle am Ende durchaus gerecht geworden sind, sahen die Zuschauer viele spannende Rennen und die meisten Entscheidungen im Ski-Weltcup fielen erst beim Finale in Bormio.

Neue Zuschauerrekorde - Sicherheit und Marketing können verbessert werden
Erfreut blickt auch der FIS Renndirektor der Herren, Günter Hujara, auf die sportlichen Leistungen im alpinen Herren Skisport zurück. Neben den Routiniers haben einige neue Talente auf sich aufmerksam gemacht. Als einen der Saisonhöhepunkte sieht Hujara aber auch die neuen Zuschauerrekorde - sowohl bei prominenten Speed als auch den Technikrennen. Was die Sicherheitsstandards betrifft, so vertritt der FIS Renndirektor die Meinung, dass diese trotz schwerwiegender Verletzungen auf einem hohen Level sind, und ständig weiter verbessert werden, so dass die Folgen eines Sturzes in Zukunft so gering wie möglich gehalten werden können - im Ski-Weltcup und bei allen weiteren Rennserien. Auch hinsichtlich des Promotings der Weltcups sieht Hujara viele Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft.