Knapp vier Wochen nach seinem schweren Sturz in Kvitfjell (NOR) und der daraus folgenden Amputation des linken Unterschenkels hat der Österreicher Matthias Lanzinger bei seiner Rehabehandlung in Tirol einen ersten Erfolg verbuchen können.


Zum ersten Mal ohne Hilfen
Mit Hilfe einer Prothese hat Lanzinger jetzt ohne Hilfen seine ersten Schritte gemacht. Vor einer Woche hatte der 27-Jährige seine Therapie in Bad Häring begonnen und benutzte bislang Krücken zur Fortbewegung. Harte sechs Wochen Reha stehen dem ehemaligen alpinen Skirennläufer nun noch bevor, doch der Österreicher ist voller Ehrgeiz und hochmotiviert.

Schwere Verletzungen nach Sturz
Lanzinger war am 04. März beim Ski-Weltcup in Norwegen beim Super-G mit hohem Tempo in ein Tor geprallt und hatte dabei das Bewusstsein verloren. Bei diesem Sturz zog er sich einen Schien- und Wadenbeinbruch zu, außerdem erlitt der 27-Jährige Weichteil- und Gefäßverletzungen.