Wie bei den meisten anderen Nationen werden in den Wochen nach dem Weltcup-Finale auch in Italien die nationalen Meisterschaften ausgetragen. Am 27. und 28. März standen in Bardonecchia dabei zwei Super-Gs auf dem Programm. Während bei den Damen die Fanchini-Schwestern überragten, gewann Hagen Patscheider das Speedrennen der Herren.


Patscheider nutzt seine Chance
Der Super-G der Männer erfolgte ohne die Teilnahme der Athleten, die in diesem Jahr im Weltcup unterwegs waren. So konnte in Abwesenheit eines Werner Heel, Peter Fill oder Patrick Staudacher Hagen Patscheider die Gunst der Stunde nutzen. Dem 20-Jährigen gelang damit der Gewinn seines ersten nationalen Meistertitels. Simone Bonapace und Dominik Paris belegten die Plätze zwei und drei.

Nadia und Elena Fanchini auf eins und zwei
Im Damenrennen stand der Name Fanchini gleich zweimal ganz oben auf der Anzeigetafel. Mit Startnummer sieben setzte zunächst Elena, die ältere der beiden Schwestern, die Bestzeit. Diese konnte nur noch innerhalb der eigenen Familie unterboten werden. Mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung sicherte sich anschließend Nadia Fanchini den Titel im Super-G. Dritte wurde Lisa Magdalena Agerer. Die jüngste der Fanchini Schwestern, Sabrina, die bisher noch nicht im Weltcup gestartet ist, belegte im Super-G den 16. Rang.