Die beiden Kanadier Chris Del Bosco und Julia Murray konnten beim Jeep King Finale in Sun Valley (USA) die Siege davontragen. Für beide war es der jeweils erste Sieg bei der Veranstaltung. Insgesamt hatten die Kanadier viel Grund zum Jubeln, konnten sie doch vier von sechs Podestplatzierungen erringen.

Del Bosco schlägt komplette Weltelite
Del Bosco ist bereits seit acht Jahren im Ski Cross aktiv, konnte jedoch noch nie ganz nach oben kommen. Das änderte sich in Sun Valley, als er im Finale die besten Ski Crosser der Welt schlug. So ließ Del Bosco im Finalheat Tomas Kraus (CZE), Daron Rahlves (USA) sowie Stanley Hayer (CAN) hinter sich und gewann das Rennen.


Kraus mit Gesamtsieg
Dementsprechend groß war die Freude bei Del Bosco hinterher: "Ich habe mich auf dieser Strecke gut gefühlt, aber ich wusste, dass es hart wird bei dieser Konkurrenz. Irgendwie habe ich es geschafft, am Start vor Tomas Kraus zu sein und dies war das Wichtigste. Die Saison so zu beenden ist großartig." Kraus, der hinter Del Bosco ins Ziel kam, sicherte sich die Gesamtwertung der Jeep King Serie und bekam einen nagelneuen Jeep Liberty als Preis.

Jonsson sichert sich ersten Platz in der Gesamtwertung
In der Damen-Konkurrenz zeigte die erst 19-jährige Julia Murray, welch großes Potenzial sie besitzt. Murray bekam das Skifahren in die Wiege gelegt, ist doch ihr Vater der damals legendäre kanadische Abfahrer Dave Murray.Die Kanadierin setzte sich im Finale gegen Anik Demers-Wild (CAN), Magdalena Jonsson (SWE) sowie Jenny Owens (AUS) durch. Murray profitierte allerdings auch von einem Crash, den Jonsson und Owens hatten. Jonsson konnte sich aber mit dem Sieg in der Gesamtwertung trösten.