In Valmalenco (ITA) in der Nähe von Bormio stand am 16. März das Ski Cross Weltcup Finale auf dem Programm. Nachdem die Strecke an die Wetterverhältnisse mit nassem Neuschnee angepasst war, konnte das KO-Finale mit rund 30 Minuten Verspätung beginnen.

David einmal mehr die Siegerin
Bei den Damen zeigte Ophelie David einmal mehr, warum sie erneut den Gesamtweltcup gewinnen konnte. Die Französin siegte auch beim letzten Weltcup-Rennen der Saison. David schlug im Finale die Norwegerin Hedda Berntsen, Meryl Boulangeat sowie Noriko Fukushima aus Japan. Damit gewann David sechs von acht Weltcup-Rennen in diesem Winter. Sasa Faric wurde im Gesamtweltcup Zweite vor Boulangeat.


Grauvogl im kleinen Finale
Mit Alexandra Grauvogl stand auch eine deutsche Athletin im Viertelfinale beim Weltcup-Finale. Hier konnte Grauvogl als zweite ungefährdet hinter Hedda Berntsen den Heat beenden. Im Halbfinale konnte sie dann leider nicht an die Leistung vom Vorlauf anknüpfen und kam nur in das kleine Finale und belegte am Ende den achten Rang.

Lewen mit drittem Sieg in Serie
In der Herren-Konkurrenz setzte Lars Lewen in Abwesenheit des Tschechen Tomas Kraus seine Erfolgsserie fort. Lewen gewann nach den beiden Rennen in der Schweiz auch beim Weltcup-Finale und feierte damit seinen dritten Sieg in Folge. Dahinter platzierten sich Andreas Steffen (SUI), Andreas Matt (AUT) sowie Ted Piccard aus Frankreich. In der Endabrechnung sicherte sich Lars Lewen den zweiten PLatz in der Weltcup-Gesamtwertung hinter Tomas Kraus, der schon zuvor als Sieger feststand. Dritter in der Gesamtwertung wurde Stanley Hayer (CAN).

Stickl in schwerem Heat
Simon Stickl war bei den Herren der einzige deutsche Starter und hatte in einen schweren Heat in der Runde der letzten 32 mit starken Fahrern. Er musste alles riskieren, um schon am Start für die flache und sehr langsame Strecke vorne dabei zu sein. Dies gelang ihm leider nicht und so konnte er von Position vier nach dem Start nur noch Wolgang Auderer (AUT) überholen. An den an zweiter Stelle liegenden Galland (FRA) kam er nicht mehr heran. Damit blieb Stickl der 22. Rang in Valmalenco und im Ski Cross Weltcup der 33. Platz.