Ted Ligety hat sich mit einem Sieg im letzten Rennen den Riesenslalom-Weltcup gesichert. Nach dem Rennen stellte er sich der Presse.

Wie ein Olympiasieg
Als erstes freute sich Ligety über seinen Erfolg: "Nach meinem ersten Lauf musste ich voll angreifen, aber das hat erst im letzten Abschnitt wirklich geklappt. Dieser Erfolg ist etwas Großes, ich stelle das meinem Olympiasieg gleich. Das ganze Jahr ist einfach großartig. Der Riesenslalom lief großartig, vor allem die letzten beiden Rennen. Es ist ein gutes Gefühl, so Skifahren zu können."


Lindsey und Bode noch besser
Aus amerikanischer Sicht komplettierte Ligety ein erfolgreiches Jahr. "Es war toll, Lindsey alle anderen dominieren zu sehen. Sie hat den Gesamt- und den Abfahrtsweltcup geholt. Was ich gemacht habe, ist nichts dagegen. Für Bode gilt das Gleiche."

Slalom ist wichtiger
Im Gesamtweltcup sieht sich Ligety noch nicht als Anwärter auf den Titel. "Ich werde an meinem Speed arbeiten - und die beste Art das zu tun, ist Abfahrtsrennen zu bestreiten. Aber der Slalom ist das, wo ich herkomme. Slalom ist mir wichtiger als Abfahrt oder Super-G. Dort setze ich in der nächsten Saison den Fokus."

Kein Interesse an Mannschaftswettbewerb
Wenig übrig hat Ligety für den Nations Team Event. "Ich werde ihn nicht fahren, wir alle werden ihn nicht fahren. Daran sieht man auch, wie wichtig er für uns ist. Bei diesem weichen Schnee ist das doch nur eine Chance, sich zu verletzen." Zum Slalom darf man Ligety eventuell mit kurzen Haaren bewundern. "Nach dem Sieg heute komme ich morgen vielleicht geschoren", lachte Ligety, während sich Lindsey Vonn sich spontan als Friseurin anbot.