Am Donnerstag stand in Grindelwald (SUI) der sechste Ski Cross Weltcup der laufenden Saison auf dem Programm. Nach den Wetterproblemen der Vortage konnten die Ski Crosser am Donnerstag bei sonnigem Wetter an den Start gehen. Allein der Wind sorgte für etwas Probleme.

David auf dem fünften Rang
Im Damenfeld konnte in Grindelwald diesmal nicht Ophelie David den Sieg davontragen. Diesen schnappte sich die 24-jährige Sasa Faric aus Slowenien. Für Faric war es der zweite Weltcupsieg der Karriere. Dahinter konnte sich die Schweizerin Emilie Serain auf den zweiten Platz fahren vor Meryl Boulangeat (FRA) und Noriko Fukushima aus Japan. Die Führende im Gesamtweltcup, Ophelie David, kam 'nur' ins kleine Finale, gewann dies und wurde Fünfte. Dennoch bleibt die Französin der Gesamtwertung in Front und hat noch 81 Punkte Vorsprung auf Boulangeat. Faric ist nun auf dem dritten Rang der Gesamtwertung.


Kraus vorzeitig Sieger im Gesamtweltcup
Bei den Herren war Lars Lewen endlich auch einmal im Weltcup ganz oben. Der Schwede feierte seinen ersten Weltcup-Sieg und schlug dabei Davey Barr (CAN) und Stanley Hayer (CAN). Der Tscheche Tomas Kraus wurde Vierter und gewann damit erneut den Gesamt-Weltcup. Kraus hat bei noch zwei ausstehenden Rennen 231 Punkte Vorsprung und ist nicht mehr einzuholen. Dahinter rangiert Hayer nur zwei Zähler vor Barr in der Gesamtwertung. Lewen ist nun Vierter in dieser Wertung.

Stickl und Grauvogl schaffen Qualifikation für das Finale
Bei den deutschen Damen gab es nur eine Teilnehmerin. Alexandra Grauvogl (SC Bad Wiessee) schaffte erneut die Qualifikation für das Finale der besten 16, schied dann aber im Viertelfinale aus und landete am Ende auf dem 14. Rang. Auch bei den Herren schaffte ein Athlet den Sprung in das Finale. Simon Stickl (SC Bad Wiessee) qualifizierte sich gerade so eben als 32. für das Viertelfinale, bei dem er dann unter anderem gegen den späteren Sieger Lewen antreten musste und ausschied. In der Weltcup-Gesamtwertung ist Stickl 26. und hat gute Chancen, sich für das Weltcup-Finale zu qualifizieren. Maximilian Pupp (WSV Glonn) wurde 43., während Moritz Knoche (SC Pfronten) seinen Qualifikationslauf nicht beenden konnte und keine Endplatzierung hatte.