Sturmtief Emma hat für die Absage beider Rennen am Großen Arber gesorgt. Nach dem gescheiterten ersten Versuch am Samstag konnte auch am 2. März kein Wettbewerb ausgetragen werden. Sturmböen am Vormittag und eine Unwetterwarnung am Nachmittag sorgten letztlich für den KO.

Slalom-Entscheidung vertagt
Da die Damen bereits am Mittwoch in Crans Montana (SUI) wieder Trainingsläufe bestreiten müssen, kommt der Montag als Nachholtermin für die ausgefallenen Rennen nicht in Frage. Damit müssen sowohl der Riesenslalom als auch der Slalom komplett entfallen. Im Gegensatz zum Riesenslalom, wo Denise Karbon durch den Ausfall vorzeitig die Kristallkugel gewann, wird im Slalom die Entscheidung um die begehrte Kugel vertagt. Erst beim letzten Lauf in Bormio kann die Führende Marlies Schild den Sack zumachen und ihren Titel verteidigen.


Pech für Zwiesel-OK
Für den deutschen Gastgeber Zwiesel bedeutet das Sturmtief die Höchststrafe. Erst nachdem Are (SWE) die Rennen zurückgab rutschte Zwiesel in den Kalender und freute sich, denn durch die anstehende Ski-WM in Garmisch-Partenkirchen sind Damen-Rennen in Deutschland abseits des kommenden WM-Gastgebers in den nächsten jahren kaum zu erwarten. Trotz guter Organisation kam nun dennoch kein Rennen zustande.

Siegerin Vonn
Profitieren kann von beiden Absagen hautsächlich Lindsey Vonn. Die Amerikanerin bleibt weiter klar an der Spitze des Gesamt-Weltcups, ihre Konkurrentinnen verlieren zwei gute Chancen, um Boden gut zu machen. Damit dürfte auch Marlies Schild ihre letzten Hoffnungen auf die große Kugel ad acta legen, denn nun stehen mehr Speed-Rennen auf dem Restprogramm.