Titel: Lawinenwinter im Skigebiet - Risiko oder Chance?
Untertitel: Ein Marketing- und PR-Problem

Autorin: B. Hannemann
Seiten: 164 Seiten/Download 8.0 MB
Hochschule: Universität, Deutschland
Art der Arbeit: Magisterarbeit
Abgabe: Februar 2001
Note: 1
Preis: 74,00 EUR (inkl. MwSt.)


Einleitung:
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges hat sich der alpine Wintersport mit dem Bau von Hotels, Skipisten und Bergbahnen zur Zufriedenheit der Einheimischen und der Ski fahrenden Gäste entwickelt. Im Laufe der Zeit wurde die Verflechtung der Berggemeinden mit dem Tourismus aber so eng, dass der Lawinenwinter 1998/99 auch weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft der betroffenen Regionen hatte.

Entscheidend ist nun, ob die betroffenen Tourismusunternehmen und -regionen den Auswirkungen solcher Ereignisse hilflos ausgeliefert sind, oder ob sie sie mit einer gewissen unternehmerischen Leistung abwenden beziehungsweise bewältigen können. Wie müssen in diesem Zusammenhang Marketing- und PR-Konzeptionen im Rahmen von Risiko- und Krisenmanagement beschaffen sein?

Gang der Untersuchungen:
Die Arbeit gliedert sich in vier Teile:

Der Grundlagenteil beginnt mit der Situationsanalyse des Fremdenverkehrs in Österreich. Hier werden die Entwicklung der Republik zum Ski- und Tourismusland und die Bedeutung des Sports für diese Entwicklung sowie die heutige Situation und Organisation des Tourismus erläutert. Im Anschluss daran wird der Fokus auf die Wirtschaftseinheit im Wintertourismus, das Skigebiet, gelenkt.

An den Grundlagenteil schließt sich eine Untersuchung des Lawinenwinters 1998/99 in Österreich an. Hier werden insbesondere die indirekten immateriellen Auswirkungen dieses Winters (Reaktionen der Medien und Gäste) auf die Fremdenverkehrswirtschaft analysiert.

Im Hauptteil werden Marketing und PR im Rahmen von Krisen- und Risikomanagement als Problemlösungen diskutiert sowie entsprechende Konzepte vorgestellt.

Im Schlussteil werden die Ergebnisse zusammengefasst.

Skigebiete, als Systeme mehrerer autonomer Unternehmungen, müssen sich offenbar immer häufiger mit solchen Diskontinuitäten auseinandersetzen. Dabei ist das zentrale Ziel die nachhaltige Sicherung ihrer Existenz. Aber auch eine zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit gegenüber den Risiken im Skitourismus bewirkt, dass sich die Skigebiete neuen Herausforderungen stellen müssen.

Inhaltsverzeichnis:
A. Einleitung und Problemstellung
A.I Einleitung
A.II Problemstellung
B. Grundlagen
B.I Situationsanalyse des Fremdenverkehrs in Österreich
B.I.1 Die Entwicklung Österreichs zum Ski- und Tourismusland
B.I.2 Die heutige Situation Österreichs als Tourismusland
B.I.3 Die Organisation des Tourismus in Österreich
B.II Das Skigebiet - Touristischer Wirtschaftsraum in der Risikozone
B.II.1 Das Skigebiet - Wirtschaftseinheit im Wintertourismus
B.II.2 Das Skigebiet - Wirtschaftseinheit in der Risikozone
C. Der Lawinenwinter 1998/1999 in Österreich
C.I Die Risikosituation im Winter 1998/99
C.I.1 Die Wetter- und Schneesituation
C.I.2 Die touristische Situation
C.I.3 Die Entscheidungssituation
C.II Die Lawinenkatastrophe im Winter 1998/99
C.III Die Auswirkungen des Lawinenwinters auf die österreichische Tourismuswirtschaft
C.III.1 Die immateriellen Auswirkungen
C.III.1.a Der Lawinenwinter 1998/99 in den Medien
C.III.1.b Die Reaktionen der Öffentlichkeit und der Gäste
C.III.2 Die materiellen Auswirkungen
C.III.3 Zusammenfassung
D. Marketing und PR im Rahmen von Krisen- und Risikomanagement
D.I Definitionen von Marketing und PR
D.I.1 Marketing
D.I.2 PR
D.I.3 Marketing und PR: Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Zusammenhänge
D.II Marketing und PR im Rahmen des Krisenmanagement
D.II.1 Krise und Krisenmanagement
D.II.2 Das Krisenmanagement der Tourismusorganisationen
D.II.3 Das Krisenmanagement in der Zukunft
D.III Marketing und PR im Rahmen des Risikomanagement
D.III.1 Risiko und Risikomanagement
D.III.2 Die Notwendigkeit von Risikomanagement in der Destination
D.III.3 Das Risikomanagement in der Zukunft
E. Schluß
F. Quellenverzeichnis
F.I Monographien und Sammelwerke
F.II Zeitungen und Zeitschriften
F.III Multimediale Quellen
F.IV Kontaktierte Personen
G. Anhang