Die beim Super-G in Sestriere schwer gestürzte Maria Holaus ist nach Angaben des Österreichischen Skiverbandes noch einmal mit dem Schrecken davongekommen. Eine schwere Gehirnerschütterung und ein Teileinriss des inneren Seitenbandes am rechten Kniegelenk wurden diagnostiziert.

Schlimme Befürchtungen
Der brutale Sturz von Holaus hatte den Super-G der Damen für 20 Minuten unterbrochen. Die Österreicherin war nach ihrem Crash in die Fangzäune bewusstlos gewesen und mit dem Helikopter nach Turin geflogen worden. Gerade bei Holaus, die in ihrer noch jungen Karriere bereits einige schwere Knieverletzungen wegstecken musste, befürchtete man einen weiteren Rückschlag. Doch die Diagnose fiel besser aus.


Rückkehr noch in dieser Saison möglich
ÖSV-Teamarzt Dr. Michael Saxinger betont, dass die 24-Jährige Glück gehabt habe. Nach der radiologischen Abklärung in der Klinik wurden keine Brüche festgestellt, neben der Gehirnerschütterung bleibt ein Teileinriss des inneren Seitenbandes am rechten Kniegelenk. Damit könnte Holaus nach einigen Tagen Pause wieder auf die Bretter. Die Knieverletzung wird allerdings noch weiter untersucht.