Beim zweiten Stopp der Jeep King of the Mountain Serie in Squaw Valley (USA) konnte die Europäer die Siege davontragen. Ophelie David (FRA) und Tomas Kraus (CZE) hießen die Sieger am Ende eines spannenden Tages.

Puckett mit Schulterproblemen
Die Bedingungen hätten am Wochenende nicht besser sein können und die vielen Zuschauer sahen dann auch tolle Action der besten Ski Crosser der Welt. Im Finale der Herren waren einige der Superstars der Szene mit Kraus, Casey Puckett und dem Schweizer Duo Michael Schmid und Andreas Steffen. Puckett hatte Probleme mit der Schulter, kämpfte sich aber bravorös bis ins Finale vor. Dort unterlag er knapp dem Tschechen Kraus, der damit seine tolle Form in dieser Saison eindrucksvoll unterstrich.


Kraus und seine Starts
Auch in Squaw Valley beeindruckte Tomas Kraus wieder mit seinen Starts, bei denen er regelmäßig gleich vorne liegt. "Es war wichtig, gleich vorne zu sein heute in jedem Heat. So konnte ich mir einen Vorteil erarbeiten und die Linie fahren, die ich wollte", sagte Kraus nach dem Rennen. Lokalmatador Daron Rahlves musste schon im Viertelfinal die Segel streichen.

David siegt erneut
In der Damen-Konkurrenz war wieder einmal Ophelie David nicht zu schlagen. Souverän fuhr sie auch in Squaw Valley zum Sieg und setzte ihre Siegesserie in dieser Saison fort. Sie hat bereits Weltcuprennen, die X-Games und Jeep King Rennen in diesem Winter für sich entschieden und scheint noch lange nicht satt zu sein. David musste im Finale am meisten kämpfen, als sie gegen Meryl Boulangeat, Sasa Faric und Magdalena Jonsson antreten musste. Doch auch im Finale übernahm David schnell die Führung und gab diese nicht mehr ab.