Die Rennen der alpinen Skirennläuferinnen in St. Moritz waren gekennzeichnet von Premieren. So sorgten Tina Maze, Emily Brydon und Lara Gut in der Schweiz für frischen Wind im Weltcup.

Erster Sieg in einer Speed-Disziplin
Schon die Abfahrt am Samstag sorgte für zahlreiche Schlagzeilen. Das Rennen verlief absolut verrückt. Während die besten Abfahrerinnen auf der Corviglia mit schlechter Sicht zu kämpfen hatten, wurden die Bedinungen gegen Rennende immer besser. Davon profitierten die Athletinnen mit hohen Startnummern. Allen voran Tina Maze, die sich mit Nummer 47 den Sieg holte. Zwar ist die Slowenin der Sprung auf das oberste Podest nicht unbekannt, aber ihre fünf Weltcup-Siege hatte sie alle im Riesenslalom gefeiert. Für die 24-Jährige war es der Premierenerfolg in einer schnellen Disziplin.


Erstes Podium im ersten Rennen
Für Lara Gut gab es bei der Abfahrt gleich mehrere Premieren. Für die 16-Jährige war das Heimrennen in St. Moritz zunächst der erste Weltcup-Auftritt. Dann sorgte sie mit einer sensationellen Fahrt gleich für ihre ersten Punkte und als Dritte stand sie dazu erstmals auf dem Podium. Ganz nebenbei stürzte sie auch zum ersten Mal. Dass ihre Leistung keine Eintagsfliege war, bewies die Schweizerin dann am Sonntag im Super-G. Dort raste das Nachwuchstalent auf den fünften Rang.


Video-Interview mit Lara Gut


Erster Triumph für Kanadierin
Den Sieg sicherte sich Emily Brydon, die mit guten Trainingsläufen bereits zu den Favoritinnen in der Abfahrt gezählt hatte. Für Die Kanadierin war der Triumph im Super-G ihre Premiere auf dem ersten Platz im Weltcup. Lange musste sie auf diesen Moment warten, denn die 27-Jährige ist schon seit 2000 im Weltcup dabei.


Video-Interview mit Emily Brydon


In Sestriere geht es weiter
Schon am nächsten Wochenende stehen für die schnellen Damen weitere Speed-Rennen an. In Sestriere (ITA) können Maze, Gut und Brydon zeigen, dass sie auch auf anderen Weltcup-Strecken für frischen Wind sorgen können.