Zum ersten Mal wurde in Nordamerika ein Ski Cross Weltcup ausgetragen und der Gastgeber war Deer Valley (USA). Neben den europäischen Stars waren auch die großen Namen der US-Szene mit dabei, unter anderem auch Daron Rahlves, der noch eine Woche zuvor die X-Games gewinnen konnte.

Tomas Kraus im kleinen Finale
Im Finale der Herren waren Casey Puckett, Davey Barr und Daron Rahlves dann auch drei Nordamerikaner. Einzig Michael Schmid schaffte es als Europäer ins Finale. Tomas Kraus, der die ersten drei Weltcups allesamt gewann, hatte im Halbfinale Probleme und wurde dort nur Dritter. So musste er ins kleine Finale. Da war der Tscheche siegreich und kam am Ende auf den fünften Rang.


Barr nutzt seine Chance
Bei bestem Wetter und perfekten Bedingungen ging dann die Post im großen Finale ab. Puckett und Schmid hatten einen guten Start und waren zu Beginn gleichauf, bevor sie sich im Mittelteil berührten. Barr nutzte die Situation und zog daraufhin an beiden vorbei und gab die Führung nicht mehr ab. Damit sicherte er sich seinen ersten Weltcupsieg überhaupt. Daron Rahlves belegte den vierten Rang.

David gewinnt und übernimmt Weltcup-Führung
In der Damen-Konkurrenz konnte Ophelie David aus Frankreich die Konkurrenz gewinnen. Die Französin siegte vor Sasa Faric aus Slowenien und Emilie Serain (SUI). Ebenfalls im Finale war Meryl Boulangeat, die am Ende auf den vierten Rang kam und damit die Führung im Gesamt-Weltcup wieder an David abgeben musste.

Stickl wieder im Finale der besten 32
Aus Deutschland waren zwei Athleten nach Deer Valley gereist. Frank Maier scheiterte in der Qualifikation und wurde am Ende 42. Simon Stickl schaffte wie schon zuvor in Kreischberg die Qualifikation für das Finale der besten 32. Dort traf er auf sehr starke Gegner und musste im Achtelfinale die Segel streichen. Als Dritter schied er nach guter Leistung aus, kann aber mit dem 23. Endrang zufrieden sein.