Im zweiten Abfahrtstraining in St. Moritz wurde erstmals auf der ganzen Piste trainiert. Wie am Vortag bei der verkürzten Abfahrt legte Emily Brydon wieder die Bestzeit vor. Die Kanadierin benötigte 1:42,71 Minuten.

Dumermuth auf Rang zwei
Brydon unterstrich mit dem Resultat, dass sie auf der 2.742 m langen Piste "Corviglia" zu den Top-Favoritinnen für den Sieg am Samstag zählt. Die zweitbeste Zeit fuhr Monika Dumermuth. Die Schweizerin war 13 Hundertstel langsamer als die Tagesbeste. Auf Rang drei kam Renate Götschl (AUT, 1:43,27). Die Doppelsiegerin des ersten St. Moritz-Stopps der Damen in diesem Weltcup-Winter, Anja Pärson aus Schweden, bewies mit Platz vier, dass mit ihr hier wieder zu rechnen ist.


Schweizerinnen beim Heimspiel gut in Form
Im zweiten Training zeigten vor allem die Schweizerinnen, dass sie bei ihrem Heimspiel auf das Podium wollen. Mit Dumermuth, Fränzi Aufdenblatten als Fünfte und Martina Schild auf Rang elf präsentierten sie sich in guter Verfassung. Die junge US-Amerikanerin Leanne Smith bestätigte ihren sensationellen zweiten Rang vom Vortag und wurde Achte. Ihre Teamkollegin Lindsey Vonn, die derzeit beste Abfahrerin, hielt sich zurück und erreichte nur den 25. Platz.

Riesch einzige Deutsche in der Wertung
Ebenfalls langsam angehen ließ es Maria Riesch. Die Partenkirchenerin war auf Rang 27 einzige Deutsche, die beim zweiten Training in die Wertung kam. Gina Stechert verzichtete aufgrund einer leichten Meniskusverletzung auf einen Start. Viktoria Rebensburg wurde disqualifiziert und Lisa-Marie Walz erreichte das Ziel nicht.