Die Kollision mit einer Torstange setzt Felix Neureuther (SC Partenkirchen) für einige Tage außer Gefecht. Am gestrigen Mittwoch fädelte der 23-Jährige beim Riesenslalom der internationalen Zollskiwettkämpfe im italienischen Predazzo ein und wurde von einer Torstange im Gesicht getroffen. Bei der Kollision zog sich der Slalomspezialist trotz Helm eine Prellung der linken Gesichtshälfte zu. "Ich muss nun ein paar Tage mit dem Skifahren pausieren", sagt Neureuther. "Bei meinem Heimrennen am Gudiberg werde ich aber auf jeden Fall starten."


Vorfeude auf Heimrennen
In der letzten Weltcupsaison erreichte Felix Neureuther mit Position zwei bei seinem Heim-Slalom vor einer grandiosen Kulisse sein bestes Weltcupresultat überhaupt. Heuer würde Deutschlands schnellster Zick-Zack-Fahrer gerne noch eins draufsetzen: "Am Gudiberg will ich wieder auf das Podest. Es wäre natürlich schön, wenn mir dort sogar der ganz große Wurf gelingen könnte". Ein Weltcup-Rennen auf "seinem" Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen ist für den 23-jährigen Lokalmatador etwas ganz Besonderes. "Meine Freunde und Bekannten sind da und feuern mich an - das moitiviert mich natürlich zusätzlich. Außerdem fühle ich mich als Garmisch-Partenkirchner auch ein bißchen als Gastgeber für die Kollegen. Ein gutes Gefühl."

Gudiberg ist rennfertig
Auch wenn der Winter in den letzten Tagen eine Pause eingelegt hat, die Piste am Gudiberg präsentiert sich in einem ausgezeichneten Zustand. "Wir haben die kalten Nächte genutzt, um die Piste optimal zu präparieren", erklärt Rennleiter Stefan Stankalla vom Weltcup-OK. "Mit dem sogenannten Sprühbalken haben wir dem Gudiberg rund eine Million Liter Wasser injiziert. Dieses Wasser ist gefroren und bildet nun einen haltbaren Grundstock, über das Rennen am 9. Februar hinaus." In den Tagen bis zum Weltcup-Rennen heißt es für die ehrenamtlichen Helfer nun, die Piste zu pflegen. Falls es schneien sollte, würde dieser Neuschnee aus dem Hang geräumt werden. "Die Piste soll so hart und griffig bleiben - genauso, wie es sich die weltbesten Slalomfahrer wünschen."