Nach den Heimrennen in Ofterschwang am vergangenen Wochenende stehen für die alpinen DSV-Damen im schweizerischen St. Moritz mit Abfahrt und Super-G zwei Speed-Events auf dem Programm. Die DSV-Herren fahren ebenfalls eine Abfahrt sowie eine Super-Kombination am Sonntag auf der neuen WM-Piste in Val d'Isère.

Drei deutsche Damen am Start
Bei den Damenrennen in St. Moritz sind drei Damen für den DSV am Start. Neben Maria Riesch, die in der Schweiz bereits Mitte Dezember stark fuhr, werden auch Gina Stechert und Viktoria Rebensburg in St. Moritz mitfahren. Dazu Cheftrainer Mathias Berthold: "Mit den Rennen in St. Moritz und Sestriere stehen nun zwei Speed-Wochenenden auf dem Programm. In diesen Rennen fällt die Vorentscheidung bei der Vergabe der Disziplinenweltcups. Der Sieg im Super-G von Cortina und die Spitzenplätze in den bereits absolvierten Rennen von St. Moritz sollten Maria die nötige Sicherheit geben. Sie ist derzeit in einer sehr guten Form und voller Selbstvertrauen. Auch Gina Stechert hat mit ihrem zwölften Platz in der Dezember-Abfahrt von St. Moritz bewiesen, dass sie mit den besten Speedfahrerinnen mithalten kann. Ihre Formkurve zeigt nach oben und jetzt gilt es für Gina, unnötige Fehler zu vermeiden, um weitere Spitzenplatzierungen zu erzielen. Viktoria Rebensburg will im Super-G Fuß fassen, um mit dieser Disziplin zukünftig ein zweites Weltcup-Standbein neben dem Riesenslalom zu entwickeln. Viktoria hat in St. Moritz bereits Erfahrungen gesammelt. Sie kennt die Strecke, auf der sie im Dezember bereits einen Super-G bestritten hat."


Maria Riesch drängt auf Vorentscheidung im Super-G
Maria Riesch hofft bei den nächsten Rennen auf gute Ergebnisse: "Ich freu mich sehr auf die nächsten beiden Speed-Events. Gerade im Super-G fühle ich mit sehr wohl und die Strecke in St. Moritz liegt mir. Natürlich weiß ich, dass ich eine Chance habe, mich in der Super-G-Wertung abzusetzen. Ich möchte diese Chance auch nutzen, setze mich deswegen aber nicht unter Druck. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich im Rennsport nichts planen oder erzwingen lässt."

Keppler einziger DSV-Starter in Val d'Isere
In Val d'Isere wird einzig Stephan Keppler für den DSV am Start sein. Cheftrainer Christian Scholz äußerte sich im Vorfeld der Rennen: "Die WM-Strecke "Face de Bellevarde" stellt für alle Fahrer Neuland dar. Der Ruf einer technisch schweren Strecke eilt der Piste voraus, was Stephan Keppler entgegenkommen könnte. Johannes Stehle kann aufgrund seiner Knieverletzung, die er sich in Kitzbühel zugezogen hatte, leider nicht an der Generalprobe für die WM im nächsten Jahr teilnehmen. Er hat in den letzten zwei Tagen zwar das Training wieder aufgenommen, ein Renneinsatz käme aber noch zu früh. Unsere junge Garde startet beim Europacup in Chamonix."