In Kreischberg (AUT) fand am 20. Januar die dritte Station im Ski Cross Weltcup statt. Dabei konnte Tomas Kraus auch das dritte Rennen gewinnen. Bei den Damen siegte Ophelie David.

Tomas Kraus nicht zu stoppen
Dr Tscheche Tomas Kraus scheint in dieser Saison nicht zu schlagen zu sein. Auch das dritte Weltcuprennen konnte er für sich entscheiden. In Kreischberg siegte er im Finale gegen Michael Schmid (SUI), Alois Mani (SUI) sowie dem Franzosen Enak Gavaggio. Auch bei den Damen gewann eine alte Bekannte. Ophelie David sicherte sich ihren zweiten Weltcupsieg der Saison und schlug ihre langjährige Rivalin Karin Huttary (AUT). Auf den dritten Rang kam Jenny Owens vor Meryl Boulangeat aus Frankreich.

Stickl mit beachtlicher Leistung
Aus deutscher Sicht konnten sich mit Simon Stickl, Alexandra Grauvogl und Christina Manhard drei Aktive für das Finale qualifizieren. Dabie musste Stickl im vierten Heat des 1/8 Finales sich mit ausschließlich erfahrenen Kontrahenten auf den anspruchsvollen Kurs begeben. Trotz seiner bekannten Startschwäche hat er seinen Lauf souverän gewonnen. Simon konnte es kaum glauben und ging mit freudiger Erwartung in das erstmalig erreichte Quarterfinal. Dort traf er gemeinsam mit Juha Haukala/FIN auf Hiroomi Takizawa/JPN und den jungen Russen Egor Korotkov. Da er in diesem Heat erst als Dritter seine Startposition wählen konnte, hatte er keine so gute Ausgangsposition mehr. Er macht das beste daraus und versuchte auf einer Kampflinie bereits an der ersten Kurve das Rennen für sich zu entscheiden. Das gelang nicht ganz, aber von Position 3 attackierte er während des gesamten Rennens. Am Zielsprung riskiert er nochmal alles und verfehlt Platz 2 nur knapp um etwa eine Schuhlänge und kam dann insgesamt auf den 13. Rank und holte damit zum zweiten Mal Weltcuppunkte und belegt damit den 24. Platz im Ski Cross Weltcup.

Grauvogl und Manhard unter den ersten 16
Alexandra Grauvogl und Christina Manhard mussten im 1/4 Finale direkt gegeneinander antreten. Christina erwischte einen guten Start und versuchte sich an die starke Französin Ophelie David anzuhängen, wurde aber von Emelie Serain (SUI) gekontert und auf Platz drei verwiesen. Alexandra Grauvogl suchte ihr Glück nun ebenfalls im Angriff und konnte Christina kurz vor dem Ziel noch überholen. Um jedoch Emilie Serain noch auf den dritten Platz zu verdrängen hätte die Ziellinie wohl fünf Meter weiter weg sein müssen. Christina Manhard beendet das Rennen als 12. und Alexandra Grauvogl als 16.

Statement von Trainer Alex Böhme
"Wir können mit dem Abschneiden der jungen Truppe äußerst zufrieden sein und sehen den nächsten Aufgaben erwartungsfroh entgegen. Es stehen noch einige Rennen auf dem Programm, an denen wir uns weiter steigern wollen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass wir mit den Athleten auf dem richtigen Wege sind."