Werner Heel hat das zweite Training für den Ski-Weltcup in Wengen (SUI) gewonnen. Der Italiener setzte in 2:30,89 Minuten die Bestzeit. Aufgrund schlechterer Bedingungen war seine Zeit mehr als eine Sekunde langsamer als Marco Büchels in der ersten Trainingssitzung am Dienstag.

Didier Cuche erneut Zweiter
Bei schlechten Wetterbedingungen riskierten die Skirennläufer heute auf dem Lauberhorn im zweiten Abfahrtstraining nicht alles, sodass die Zeiten deutlich langsamer waren als gestern. Werner Heel profitierte von seiner frühen Startnummer vier und war am Ende Schnellster. Auf den zweiten Rang fuhr erneut Didier Cuche. Der Schweizer benötigte heute 2:31,11 Minuten. Dritter wirde Andrej Jerman (2:31,42) aus Slowenien. Marco Büchel, der gestern die Bestzeit in den Schnee zog, begnügte sich bei schlechter Sicht mit Rang 17, befand die Piste aber immer noch für gut.


Drei Österreicher in den Top Ten
Ganz so stark wie im ersten Training präsentierten sich die Österreicher heute nicht. Michael Walchhofer war als Vierter in 2:31,56 Minuten schnellster ÖSV-Racer. Hinter ihm bestätigte Klaus Kröll (2:32,30), dass er auf der 4,5 km langen Lauberhornstrecke gut zurecht kommt. Für Andreas Buder hielt die Uhr bei 2:33,00 Minuten an, was Rang zehn bedeutete. Slalomspezialist Mario Matt brauchte zum Vergleich 2:42,47 Minuten, womit er auf Rang 74 geführt wurde.

Miller lässt es ruhig angehen
Vorjahressieger und Mitfavorit Bode Miller ließ es am zweiten Trainingstag ruhig angehen. Der Amerikaner (2:33,72) klassierte sich letztendlich auf Rang 19. Seine Landsmänner Marco Sullivan (6., 2:32,42) und Steven Nyman (15., 2:33,46) platzierten sich vor Miller.

Guay spart Kräfte
Aufgrund der widrigen Bedingungen verzichteten einige Athleten auf einen Start. Unter anderem ließ der Kanadier Erik Guay genauso aus wie Jean-Baptiste Grange. Der Franzose wird seinen Fokus vor allem auf den Slalom legen, aber auch in der Super-Kombination an den Start gehen.

Verbesserung für Stephan Keppler
Von den drei deutschen Startern war wie gestern Stephan Keppler der Beste. Mit einer Zeit von 2:33,97 Minuten und einem Rückstand von 3:08 Sekunden lag Keppler auf Platz 24. Trotz der schlechteren Bedingungen verbesserte Keppler damit seine erste Trainingszeit. Johannes Stehle (2:36,40) platzierte sich als 53. und Tobias Stechert (2:37,39) lag am Ende auf Rang 63.

Abfahrt vielleicht erst am Sonntag
Aufgrund der Wetterverhältnisse überlegen die Verantwortlichen in Wengen, ob die Abfahrt erst am Sonntag veranstaltet wird. Dann würde der Slalom auf Samstag vorgezogen. Die Rennjury und das Organisationskomitee wollen diese Möglichkeit in der nächsten Mannschaftsführersitzung beraten. Dennoch soll Donnerstag das dritte Training stattfinden.