Ski2b.com sprach mit einem der erfolgreichsten Ski Crosser vor dem Start der Weltcup-Saison 2007/2008. Lars Lewen gibt den Sieg des Gesamt-Weltcups als sein Ziel aus und erzählt über seinen spannenden Fight mit Daron Rahlves beim Jeep King of the Mountain.

Ski2b.com Lars, wie war deine Vorbereitung im Sommer? Was hast du gemacht?
Lars Lewen Ich habe es recht leicht angehen lassen am Anfang des Sommers, aber ab Juli habe ich sehr viel und intensives körperliches Training gemacht. Mit dem Skifahren habe ich aber erst im Oktober begonnen. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Training.

Ski2b: Mitte Dezember bist du beim Jeep King of the Mountain in den USA mitgefahren. Wie war das? War es anders als der Crossmax im November in Sölden?
Lars: Das Rennen war ganz toll! Es war wirklich gut organisiert and die Schneebedingungen waren auch sehr gut. Sie hatten in den USA mehr Features als in Sölden, aber es war ein bisschen langsamer als beim Crossmax.


Ski2b: Im Finale beim Jeep King in Telluride warst du in einem harten Kampf mit Daron Rahlves. Wie hast du dies erlebt und was hat am Ende den Ausschlag zu deinen Gunsten gegeben?
Lars: Das war eines der härtesten Finals, in denen ich jemals war. Ich spürte ihn fast den gesamten Run an meinen Ski-Enden und ich habe einfach versucht, so schnell wie möglich Ski zu fahren. Zudem habe ich versucht, einen kurzen Weg zu gehen, sodass er immer den längeren Weg hatte, wenn er mich überholen wollte. Das hat funktioniert und ich konnte ihn um ein paar Meter schlagen. Das war ein tolles Gefühl!

Ski2b: Was sind deine Ziele für die Weltcup-Saison 2007/2008?
Lars: Mein Ziel ist ganz klar, den Gesamt-Weltcup zu gewinnen oder zumindest in den Top 3 zu sein. Ich bin noch nie den kompletten Weltcup mitgefahren. Es wird also eine interessante Saison für mich werden.

Ski2b: Bei vielen Nationen wird Ski Cross immer professioneller. Wie sieht es in Schweden auch mit Blick auf Olympia 2010 damit aus?
Lars: Wir haben seit dieser Saison ein eigenes Ski Cross Team, was natürlich hilft. Wir können dadurch besser trainieren und mit den vielen guten Fahrern, die wir haben, ist es ein sehr gutes und effektives Training. Ich glaube, unser Team wird bei Olympia 2010 sehr stark sein. Die Olympischen Spiele sind mein großes Ziel!