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In Britt Janyks Familie scheint das erfolgreiche Skifahren eine gewisse Tradition zu haben: Ihr Großvater fuhr für die Universität Zürich, ihre Mutter für die kanadische Nationalmannschaft und auch ihr Bruder ist im Weltcup vertreten. So ist es kaum verwunderlich, dass die Kanadierin schon früh das erste Mal auf Skiern stand.

Kanadische Meisterin
In der Saison 2003/2004 gab es für Britt Janyk ein schönes Erlebnis, als sie am Ende der Saison, kanadische Meisterin im Slalom wurde und dies am gleichen Tag, da ihr Bruder ebenfalls einen nationalen Titel erringen konnte.

Durchbruch 2007/2008
Schon zu Beginn der Saison 2007/2008 machte die Kanadierin auf sich aufmerksam und fuhr in Lake Louise auf das Podest. Dann eine Woche später schaffte sie bei der Abfahrt in Aspen ihren ersten Weltcup-Sieg. Mit konstanten Ergebnissen unter den Top Ten in den Speed-Disziplinen verlief ihre Saison weiter. Erfreulich war am Schluss der dritte Rang in der Abfahrtsgesamtwertung.

Schritte zurück
Leider konnte Janyk ihre Formkurve nicht auf diesem Level halten. 2008/2009 fiel sie auf den Top20 der Abfahrerinnen heraus. Platz acht im Super-G von St. Moritz war das beste Ergebnis. Platz 17 bei der WM in Frankreich - Janyk hatte sich mehr erhofft. Im Folgejahr startete dei Kanadierin mit Platz vier in Lake Louise, um dann in den meisten Rennen um den Einzug in die besten 30 zu kämpfen. Immerhin: bei den heimischen Olympischen Winterspielen lieferte sie mit Rang sechs in der Abfahrt eine der besten Saisonleistungen ab.

Rücktritt 2011
Und auch 2010/2011 kam Janyk nicht ganz nach vorn. Drei neunte Plätze fuhr sie ein, blieb aber gelegentlich auch ohne Punkte, die Konstanz fehlte. Die WM in Garmisch brachte Platz 15 und 16. Nach langem Nachdenken entschloss sich Janyk im Mai 2011, die aktive Laufbahn zu beenden.

Steckbrief
Geboren: 21.05.1980 in Vancouver
Nation: Kanada
Heimatverein: Whistler Mountain Ski Club
Web: www.brittjanyk.com