In Aspen geht der Sieg in der Abfahrt nur über Lindsey Vonn. Die Amerikanerin setzte auch im zweiten Trainingslauf die Bestzeit. In 1:34,90 Minuten war Vonn neun Hundertstel schneller als Elisabeth Görgl (AUT) und vier Zehntel vor der Drittplatzierten Martina Schild aus der Schweiz. Beste Deutsche war Maria Riesch auf Platz 19.

Top-Favoritin beim Heimrennen
Nach zwei Trainings-Bestzeiten ist Vonn damit die erste Anwärterin auf den Sieg bei der Abfahrt der Damen am 7. Dezember. Hinter ihr empfahlen sich die österreichischen Damen für vordere Plätze. Elisabeth Görgl war in beiden Läufen stark, Speed-Queen Renate Götschl zeigte sich beim 'Nikolaustraining' verbessert und belegte Rang vier knapp vor Teamkollegin Andrea Fischbacher. Weniger stark präsentierte sich am 6. Dezember Nicole Hosp, die nach einem Fahrfehler nur 26. wurde.


Schild stürzt
Wenig Grund zur Freude hatte auch Marlies Schild. Die Österreicherin stürzte beim Training, beendete den Lauf aber dennoch - wenn auch mit rund fünf Sekunden Rückstand. Allerdings zog sie sich dabei eine leichte Schulterverletzung zu. Dennoch will Schild in Aspen in allen Rennen an den Start gehen.

Geheimtipp Ruiz-Castillo
Gut mit dem technisch anspruchsvollen Kurs kommt auch Carolina Ruiz-Castillo zurecht. Die Spanierin überzeugte in beiden Testläufen und wird damit vor allem im Super-G zu den Favoritinnen zu zählen sein. Am Donnerstag überzeugte die Amerikanerin Stacey Cook auf Rang sechs, zudem gelang auch Elena Fanchini (ITA) wieder ein guter Lauf. Sie wurde Zehnte.

DSV-Damen verbessert
Nach dem schwachen Auftritt am 5. Dezember kamen die deutschen Starterinnen einen Tag später schon besser mit dem Kurs in Aspen zurecht. Maria Riesch blieb als 19. aber immer noch unter ihren Möglichkeiten. Auch für Gina Stechert lief es besser, wenn Platz 32 auch sicher noch verbesserungsfähig ist. Kathrin Hölzl trat zum zweiten Training nicht an.