Nach der Reise auf den nordamerikanischen Kontinent geht es für die alpinen Herren nun zurück nach Europa. Während die Damen am nächsten Wochenende noch einmal in Aspen (USA) starten, absolvieren die Herren am 8. und 9. Dezember 2007 zwei Technikwettbewerbe in Bad Kleinkirchheim (AUT).


Wer gewinnt den dritten Riesenslalom der Saison?
Das letzte Kräftemessen im Riesenslalom fand am 2. Dezember im Rahmen der Mini-WM in Beaver Creek statt. Dabei errang Daniel Albrecht aus der Schweiz vor dem Österreicher Mario Matt und seinem Teamkollegen Didier Cuche den Sieg. Albrecht, der in Beaver Creek insgesamt die meisten Punkte gesammelt hat, gehört somit also zum klaren Favoritenkreis für das Rennen am Samstag. Den ersten Riesenslalom der Saison in Sölden konnte noch Aksel Lund Svindal für sich entscheiden, doch aufgrund seines schweren Trainingssturzes in Übersee und dem damit verbundenen Saison-Aus wird dies im Winter 2007/2008 sein einziger Erfolg in der Disziplin bleiben. Neben dem Schweizer Albrecht werden auch Benjamin Raich (AUT), Didier Cuche und Bode Miller aus den USA zur Attacke blasen. Auch der Finne Kalle Palander, Ted Ligety (USA) und Manfred Mölgg aus Italien unterstrichen zuletzt mit guten Leistungen ihre Siegesambitionen. Hermann Maier verzichtet indes auf einen Start.

Viele Anwärter auf Slalomsieg sorgen für Spannung
Natürlich verspricht auch der Slalom am Sonntag große Spannung. Im letzten Winter gab es trotz der anfänglichen Dominanz von Benjamin Raich viele neue Gesichter auf dem Podium. Vor wenigen Wochen setzte sich dieser Trend beim ersten Slalom der Saison auf der Reiteralm prompt fort. Dort gewann der junge Schweizer Marc Gini vor Kalle Palander und Manfred Mölgg. In Bad Kleinkirchheim werden viele Spezialisten die Chance nutzen wollen, um eine vordere Platzierung zu kämpfen. Dazu gehören natürlich an erster Stelle Benjamin Raich, sein Teamkollege Mario Matt, der Überflieger der letzten Saison Jens Byggmark aus Schweden, sowie sein Landsmann Markus Larsson.

Neureuther und Vogl wollen attackieren
Für Felix Neureuther begann der Winter im Slalom mit einem elften Rang. Gelingt es ihm, sein volles Potenzial auszuspielen, so wird auch er im Stangenwald das Podium anvisieren. Routinier Alois Vogl schied zwar im ersten Technikwettbewerb aus, doch auch ihm ist im Slalom bei zwei fehlerfreien Läufen ein gutes Resultat zuzutrauen.